Anne bei den Kiwis & Hobbits

 
31Mai
2014

Im Auenland, "Wellenreiten", eine Überweisung von 4200$, ein sehr schwerer Abschied und eine Geburtstagsparty!

So meine Damen und Herren, hier kommt jetzt mein letzter Blogeintrag aus Neuseeland. Ja ich kann das auch noch nicht ganz begreifen, aber vertiefen wir das Thema jetzt mal nicht. Ich warne euch schon mal vor: Ich fasse alles sehr grob zusammen, da ich zurzeit nicht viel zeit habe und euch in 4 Tagen sowieso alles persönlich erzählen kann! ;) Also wo waren wir? Ach ja: Rebecca am Montag zum Bus gebracht.

Ich bin dann noch am selben Tag nach Matamata gefahren. Denn am Dienstag bin ich dann zum Hobbiton gefahren. (Hobbiton = Das Auenland von "Der Herr der Ringe") Man kann da eine Tour durch machen und da ich ein kleiner Herr der Ringe Freak bin habe ich das gemacht. Und es war der Wahnsinn! Es war so cool da rumzulaufen. Unser Führer hat uns dann auch noch ganz viele Filmtricks und Insider verraten. Es war mega interessant und ich kann es jetzt kaum erwarten die Filme nochmal zugucken - mit dem neuen Wissen! ;)

Bilbos Haus Green Dragon

Dann ging es am Mittwoch nach Raglan. Raglan liegt an der Westküste von der Nordinsel und ist DER Surfort von Neuseeland. Mein Plan: Surfen lernen! Ich habe mir für eine Woche ein Bett in einem Hostel gebucht. So und diese Woche war echt einer meiner schönsten Wochen in Neuseeland. Der Grund dafür war eindeutig das Hostel und die Menschen da. Und das Surfen war nebenbei auch ganz cool ;) Am Tag meiner Ankunft habe ich gleich eine richtige Surstunde gehabt. Wir waren in dem Kurs nur zu zweit und so konnte unser Lehrer uns das richtig gut beibringen. Sein Moto fürs surfen: " Like a Ninja"! Am Anfang war ich aber ein bischen besorgt, da es unglaublich kalt draußen war und es geregnet hat. Als man dann aber im Wasser war, hat man davon echt nichts mehr mitbekommen. Es war echt warm und gegen Ende kam noch die Sonne raus. Es hat so Spaß gemacht und ich habe ganz sicher noch nie so viel Wasser geschluckt... Ich bin so oft ins Wasser gefallen. Wenn ich es dann geschafft habe aufzustehen, war ich so aufgeregt, dass ich alles vergessen habe und runtergefallen bin. Es hat so Spaß gemacht! Meine Woche hätte nicht besser starten können. Am Donnerstag bin ich dann mit dem Hostel zum Strand und war somit auf mich allein gestellt, was aber dann doch nicht so schlimm wie befürchtet war. Am Abend vorher habe ich ein Mädchen kennengelernt - Katharina - sie hat mir dann noch paar Tipps gegeben. Am Freitag bin ich dann wieder mit dem Hostel zum Strand. Da habe ich dann Nicole, Valentin, die Österreicher Kevin und Manuel kennengelernt. Sie waren auch alle Anfänger wie ich. Am Abend sind wir alle dann in einen Club gegangen, weil ein Mitarbeiter vom Hostel Geburtstag hatte. Ich glaube ich habe noch nie so viel an einem Abend gelacht, da Nicole früher gegangen ist, war ich noch mit dem Beiden Österreichern zusammen. Die Beiden sind echt einmalig.

The Beach Anne geht surfen padeln, padeln, padeln   Sophie and Anne

Die nächsten Tage waren auch richtig toll. Wenn wir nicht surfen waren, waren wir Kayak fahren, Fish and Chips essen, shoppen, Pizza backen oder wir saßen zusammen und haben Karten gespielt. Es war immer irgendwas los. Mein letzter Abend war aber auch wieder richtig lustig und schön. Am Mittwoch morgen habe ich nämlich Nick kennegelernt, Nick kommt aus England und spielt Gitarre. Und zwar RICHTIG MEGA HAMMER GUT! Aber das war noch nicht alles, denn der liebe Kerl konnte auch noch richtig gut singen. (Er hatte auch schon eigene Lieder geschrieben) Und so saßen wir abends dann zusammen und haben gesungen. Es kamen immer mehr dazu und haben mit Gitarre gespielt oder gesungen. Nicole und Ich haben gerasselt. Das eigentliche Highlight war dann aber als Nicole versucht hat ein Abschiedslied für mich zusingen. Ich habe noch nie so sehr gelacht, Nicole musste vor lachen sogar weinen. Das Lustigste war dann aber, dass alle dachten dass Nicole wirklich wegen meinem Abschied weint. Wir Beide konnten einfach nicht mehr! Am Donnerstag hab ich dann alles zusammengepackt und mich von allen verabschiedet. Es ist echt so beeindruckend. Da kennt man jemand grade mal seid einer Woche und es fühlt sich an, als ob man sich schon ewig kennt. Danke Nicole für die schöne und unglaublich lustige Zeit! ( SAND-WICH, HUNG-ER ;) )

Nicole und Anne Nicole Nicole, Alix, Tamara Wir machen Pizza 8er Zimmer! Das Hostel

Für mich und Brady ging es dann nach Aukland. Dort habe ich dann auch in einem Hostel geschlafen. Am Donnerstag bin ich dann noch shoppen gegangen und dann nochmal Freitag Vormittag. Mein Rucksack wird zu 100% platzen!! Abends bin ich dann zu einem Rugby Spiel gefahren. Im Stadion wurde mir erstmal gleich ein Fahne in die Hand gedrückt und ich wurde im Gesicht geschminkt. Am Abend haben die Blues ( das Team von Aukland) gegen die Sharks gespielt. Und ich, als echter Fußball Fan, muss leider sagen, dass Rugby echt cooler ist!

Aukland

Am nächsten morgen ging es dann für mich zu meiner letzten Station: Kerikeri 3.0! Das Gefühl da wieder anzukommen, kann ich echt nicht beschreiben. Alleine das Gefühl, dass meine Reise jetzt vorbei ist, ist so irreal... man kann das echt nicht so ganz in Worte fassen. Naja wo war ich, ja als ich ins Haus angekommen bin sind Sam, Ethen und Lissy auf mich zugelaufen! Dann bin ich erstamal zu Kerianne ins Zimmer gegangen. Es war so schön sie wiederzusehen! Ich hatte das Gefühl, dass ich nie weggewesen wäre! Hier sind auch noch 3 andere Wwoofer: Paola ( aus Mexico) , Stefan und Matthias aus Bayern. Uuuund Jonny war auch wieder da. Jonny habe ich kennengelernt, als ich das zweite Mal bei Kerianne war. Das ist der, der so aussieht wie man sich halt einen Typen vorstellt der Jonny heißt! ;) Die Zeit hier bei Kerianne ist wieder echt shcön, jedoch auch ein wenig stressig. Ich muss jetzt halt noch so die letzten Sachen regeln: Bankkonto schließen, Auto verkaufen, Strafzettel bezahlen, Rucksack packen... Ja ihr habt richtig gelesen: Strafzettel bezahlen. Und das ist auch eine ganz lustige/ typisch Anne Geschichte. Also ich dachte ich hätte den Strafzettel schon vor 2 Wochen bezahlt, da aber bei Kerianne mehrere Mahnungen per Post angekommen sind, hat das dann doch nicht so geklappt. Ich habe das ganze dann online gemacht. Und anstatt 42$ einzutippen, hat die liebe Anne 4200$ eingetippt. Upsi! Aber zum Glück sitzt in der Haspa Neugraben ein Engel und so hat sich alles geklärt. Uff! :)

Ja am Freitag gab es dann die ersten Abschiedstränen. Ich musste meinem lieben Gefährten Good Bye sagen: Brady! Rebecca hat beim Tongario Crossing 2 Holländer kennengelernt, die ein Auto kaufen wollten. Und so kam alles ins rollen... Nach einigem hin und her habe ich dann mit Roy ( der einen Holländer) abgemacht, dass die Beiden am Freitag mit dem Bus nach Kerikeri kommen und wir da dann die Übergabe machen. Ich habe Brady dann nochmal zur Werkstatt gebracht ( der Tüv sollte verlängert werden), als ich ihn abgeholt habe hatte ich ziemlich bamel, dass Brad ( der Mensch) sagt: "Sorry, dein Auto ist eine Gefahr für die Menschheit und darf nicht mehr benutzt werden". Aber er sagte zum Glück: It´s not to bad! Haha ;) Naja es gab dann nur ein Problem: Kerianne wollte am Freitag mit mir und den Kindern um 4 Uhr nach Aukland. Der Bus von den Jungs kam aber erst um 5 an. Was nun? Hast du Sorgen oder Kummer wähle einfach Jonnys Nummer ;) Jonny hat für mich dann die Übergabe geregelt und alles ist gut gegangen! Halleluja!

Am Nachmittag bin ich dann mit Kerianne und den 5 Kindern nach Aukland gefahren. Wir brauchten 5h! Und jeder darf sich jetzt einmal vorstellen, wie es ist mit 5 Kinder ( Alter zwischen 4-10) 5 Stunden im Auto zusitzen. Halleluja zum zweiten! Ich kann echt nicht mehr sagen wie oft ich mit Lissy auf die Toilette gegangen bin. In Aukland sind wir dann zu Rosie gefahren. Sie ist die Schwester von Keriannes Ehemann ( Peter). Ihre Tochte Tilly hatte heute ihren 3. Geburstag und wollte alle ihre Cousins dabei haben! Ja und diese Geburstagsparty war echt einmalig, sowas habe ich noch nie erlebt! Ich glaub die Fotos sagen schon alles!

Auf nach Aukland der Checker Jo Ethen and Sam Lissy Icecream!!! Awesome! Tilly and Rosie

Aber es hat echt richtig Spaß gemacht zu helfen. Es ging bei Geschenke einpacken los und hörte beim verarzten von Kindern auf! Rosie und ihr Mann Luc sind richtig nett. Kerianne und die Kids fahren morgen wieder. Ich bleibe aber bis Dienstag hier, Rosie fährt mich dann zum Flughafen. Ja und jetzt liege ich hier in Tillys Prinzessinin Bett und kann das Alles noch nicht so ganz begreifen! It´s over! ..... Naja wie ich mich kenne, kann die letzten 3 Tage noch ganz viel passieren... Ich werde sie aufjedenfall genießen!

Wir sehen uns ganz ganz bald! :)

Eure Anna Banana!

 

12Mai
2014

Lebensbedrohliches campen, Paneköken, Delfine zum Frühstück,Crepe Party 2.0, DAS Highlight, ein Sonnenaufgang und ein großer Abschied!

 Ich komme nicht mehr hinterher! Die Zeit vergeht definitiv zu schnell! Damit ihr alle wieder auf dem neuesten Stand seid, hab ich die letzte Wochen schnell zusammengefasst: Auf los gehts los:

Rebecca und Ich wollten zum Mount Cook, Lake Pukaki und Lake Tekapo. Wir sind dann am Sonntag von Dunedin losgefahren, Richtung Norden. Durch Omaru, vorbei am Lake Blenmore, wo wir auf einem Geistercampingplatz waren. Weiter zum Lake Ohau und dann nach Twizel. Das Wetter war richtig sch......schlecht. Es hat geregnet und es war mega kalt... Wir hatten aufs zelten nicht mehr so richtig Lust. Aber es wurde noch besser: Denn wir wollten noch zum Mount Cook ( den höchsten Berg in Neuseeland). Beim Mount Cook war das Wetter aber KATASROPHAL! Es war kalt, es hat gestürmt und es hat geregnet und so haben wir den Monut Cook NICHT geshen! Das war echt schade. Rebecca und Ich sind schon um 5 ins Zelt, weil man es draußen einfach nicht mehr aushalten konnte. Campen bei diesen Bedingungen ist echt eine einmalige Erfahrung, die ich echt nicht nochmal brauch!

Unsere Zelte

Wir sind dann zum Lake TeAnau. Da haben wir dann Mario und Sascha mit ihrem Camper Van getroffen! Da die Jungs so freundlich waren ( " Hust " Wir mussten sie ziemlich überreden ) durften Rebecca und Ich mit in ihrem Van schlafen. ( Wir wollten nicht wieder ins Zelt ) Und dann am nächsten morgen, bekam die Anne einen Anruf von ihrer Mama! Zum Glück hatte ich Empfang, weil wir echt irgendwo im nirgendwo waren! Jap und falls es jemand noch nicht weiß: Anne hat eine Zusage von der Hochschule 21 bekommen. Und so werde ich ab dem 1. 9. 14 in Buxtehude und am UKE Physiotherapie Dual studieren! Ich war sooo glücklich!

So und ab diesem morgen wurde das reisen viel, viel, viel schöner! DENN, als ich in Mapua war habe ich ein Pärchen aus Holland kennengelernt, die in Christchurch wohnen. Die Beiden haben mir dann den Vorschlag gemacht, dass ich sie besuchen kommen könnte, wenn ich in Christchurch bin. Und da das die nächste Haltestelle von Rebecca und mir war, haben wir uns von den Jungs verabschiedt und uns auf den Weg gemacht.

Ja also, jetzt einmal kurz ein Einblick ich Rebccas und Annes Orientierungsfähigkeit: Ich hatte die Adresse von Jelle und Greta ( So heißt das Pärchen), jedoch ist Christchurch ziemlich groß... Wir hatten uns natürlich vorher nicht schlau gemacht.. wieso sollten wir auch. Aber wir beide sind ja nicht dumm und so sind wir zu einem 5 Sterne Hotel gefahren und konnten dann da den Computer benutzen und die Straße raussuchen. Und so sind wir dann irgendwann abends bei Jelle und Greta angekommen!

Wir wurden herzlichts begrüßt. Wir haben ein warmes, unglaublich leckeres Essen bekommen, haben warm geduscht und hatten einfach jeder unser eigenes Zimmer. Damit mussten wir Beide erstmal klar kommen. Am nächsten Tag haben Jelle und Greta uns mit dem Auto durch Christchurch gefahren und uns schöne und wenigere schöne Orte von Christchurch gezeigt. Durch das heftige Erdbeben stehen viele Häusersiedlungen einfach total verlassen. Es ist so traurig. Viele Straßen haben Schlaglöcher, überall sind Baustellen und man kann überall Risse und schiefe Laternen finden. Aber ich fand es richtig interessant, was Jelle und Greta uns erzählt haben!

Jetzt aber mal eine ganz andere Geschichte. Da Anne angemerkt hat, dass sie in ihren Sommerferien immer in Holland ist und da Paneköken ist, hat Greta uns am Samstag Abend gaaaanz viele Pfannkuchen gebacken. Ich schwebte im Himmel. Orginall-Holländische- Paneköken in Neuseeland! :)

Am Sonntag sind Rebecca und Ich dann für 2 Nächte nach Akaroa, dann sind wir für eine Nacht wieder zurück zu Jelle und Greta. Ja und da ist mir dann eine sehr peinliche Sache passiert. Also ich war joggen und eigentlich wollte ich nur kurz um den Blog laufen, aber dann hab ich nach einer Weile mal hochgeguckt und hab gemerkt, dass ich mich verlaufen habe. Ich habe dann zwei Frauen gefragt wo ich lang muss. Die mussten dann erstmal im Stadtplan gucken. Es stellte sich heraus dass ich ziemlich weit weg bin und so hat die eine Frau mir angeboten mich mit dem Auto nachhause zu fahren. Ich musste dann im Auto über mich selbst lachen. So Typisch!

Mittwoch mussten wir Jelle und Greta dann Tschüss sagen. Uns ist das richtig schwer gefallen. Wir haben die Beiden richtig ins Herz geschlossen. Sie haben sich richtig lieb um uns gekümmert. Und deshalb haben Rebecca und Ich beschlossen, sie unsere New Zealand- Grandparents zu nennen! :)

Nächster Stop war Hamner Springs, da sind wir in ein mega heftig super cooles Schwimmbad gegangen. Man muss sich auch mal was gönnen!

Nächste Haltestelle war Kaikora. Wir hatten endlich wieder richtig gutes Wetter! Kaikora ist echt richtig schön. An einem morgen saße wir an einer Bucht - Blick aufs Meer. Wir haben grade gefrühstückt und aufeinmal sagt Rebecca ( total entspannt) : Oh da sind ja Delfine. Anne ( die in NZ noch keine Delfine gesehen hat) ist total hektisch aufgesprungen und ist zum Strand gelaufen. Ca 20 Delfine sind direkt an unserer Nase vorbei geschwommen. Oh man oh man, das war so schön!

Nach Kaikora sind Rebecca und Ich dann nach Blenheim. Da haben wir Elisa dann eingesammelt. ( Ich habe mit Elisa auf der Blaubeerfarm gearbeitet) Elisa hat die gleiche Fähre wie wir gebucht und so haben wir beschlossen, bis Dienstag zusammen an der White Bay zu schlafen. Da war ich ja schon mal und der Campingplatz ist einfach so schön. Die Sache war nur, dass Elisa kein Zelt hatte und da es nachts geregnet hatte und keiner in meinem grünen Zelt schlafen wollte, haben wir dann zu dritt im Zelt geschlafen. Am Montag kamen dann noch Sascha und Mario, die hatten zufällig auch die selbe Fähre und so saßen wir abends wieder alle zusammen in ihrem Campervan.

Am Dienstag ging es dann nach Picton! Und auf die Fähre. Es ging zurück auf die Nordinsel. Für mich war es voll das komische Gefühl, da ich gemerkt habe, dass die Zeit so schnell vergangen ist!Wir sind dann abends in Wellington angekommen. Wir haben den Jungs tschüss gesagt und sind dann noch auf den Mount Victoria gefahren - Wellington bei Nacht zu unseren Füßen.

Und dann ging es zurück nach Levin! Rebecca zurück zu ihrer Hostfamily und Elisa und Ich wollte Jo und Maggie besuchen. Wir drei sind dann nachts bei Janes und Alex angekommen. Bei den Beiden durften wir die nächsten Beiden Nächte schlafen. Es war so schön die Beiden wiederzusehen. Am nächsten Tag - Constantins Geburstag - haben wir dann Jo und Maggie bedsucht, das war auch richtig schön! Es war so toll zusammen mit Elisa wieder zurück zu sein. Am Vormittag waren Elisa und Ich dann noch Kakau trinken und Nachmittags mit Rebecca shoppen. Abends haben wir dann eine Crepe Party 2.0 geschmissen. Am nächsten Morgen haben Rebecca und ich dann Elisa zum Bus gebracht - ich war richtig traurig. Dann sind Vera ( das neue Aupair ) Rebecca und Ich mit Constantin an den Strand gefahren und sind spazieren gegangen. Am Nachmittag sind wir dann noch mit Janes wandern gewesen. Und dann am Abend hieß es dann Abschied nehmen, Tränen inklusive. Es war echt traurig.

Matratzenlager

Für Rebecca und mich ging es dann nach Palmerston North da konnten wir für die nächsten zwei Nächte bei einer Freundin von Rebecca schlafen, die sie in NZ kennengelernt hat. Liz. Liz ist auch aus Deutschland, arbeitet für paar Monate in Neuseeland, sie lebt bei ihrem Chef. Und der wohnt in einem alten Krankenhaus, natürlich wurde alles renoviert. Das Haus war richtig cool! Da waren wir dann bis Samstag. Ja und nach einer Nacht auf einem Campingplatz kam dann das TONGARIO CROSSING! Und das ist jetzt eindeutig mein Highlight der Reise!

Es ging morgens um halb 9 los. Wir haben uns mit Liz und Evelyn ( arbeitet mit Liz zusammen) getroffen. Wir hatten super Wetter und die Landschaft war wunderschön. Ich bin von Anfang an vorgegangen, da ich noch auf den Mt. Ngauruhoe ( ja ich kann den Namen auch nicht aussprechen )  klettern wollte. Das ist der Schicksalsberg, der Berg / Vulkan wo Gollum mit dem Ring reinfällt. Man kann auf den Berg raufklettern, jedoch gibt es keine Wegmakierungen. Man muss sich den Weg selber finden.

Da wollte ich hoch!

So nach 1,5 h lag der Vulkan vor mir. Es ging los. Ja und was soll ich dazu noch sagen? Sowas anstrengedes und gefährliches habe ich noch nie in meinem Leben gemacht Punkt. Ihr könnt es euch nicht vorstellen, es ging die ganze Zeit steil bergauf. Der Boden bestand entweder aus kleinen Steinen, wo man keinen Halt bekommen hat und immer wieder abgerutscht ist oder die Steine waren von einer Schneeschicht bedeckt. Ich bin nach kurzer Zeit wirklich auf allen vieren geklettert. Man ist die ganze Zeit abgerutscht, man musste anhalten um sich einen neuen Weg zu suchen oder man konte einfach nicht mehr. Ich wusste zwischenzeitlich nicht wie ich das schaffen soll. Respekt an Frodo und Sam! Und irgendwann als ich meine Beine nicht mehr gespürt habe, meine Hände vom Stein aufgeschirft waren, weil ich immer hingefallen bin, bin ich an oben angekommen. Ich war fix und fertig, aber überglücklich! Das Gefühl oben angekommen zu sein war mega! Die Aussicht war unbeschreiblich!

In diesem Moment war ich eindeutig der glücklichste Mensch auf der Welt! Die ganze Sache hatte nur einen Hacken... ich musste wieder runter. Runter hört sich vielleicht viel einfacher an, als hoch. Jedoch ist es runter zu klettern viel viel viel gefährlicher. Wenn man einmal ausrutscht kann man sich so schnell verletzten. Ich habe dann oben drei Kiwis kennen gelernt. Alex, Daniel und Satra. An die habe ich mich beim Abstieg dann gehängt. Alleine hätte ich einfach zu Angst gehabt. Wir haben uns dann die Schneefläche zum runtersteigen ausgesucht und Alex hatte eine super Idee: Wir haben uns alle hingesetzt und sind runtergerutscht. Das hat mega Spaß gemacht, war aber ziemlich gefährlich, da das mit dem Abbremsen nicht immer ganz einfach war.

Aber wir haben es alle heil wieder nach unten geschafft. Meine ganzen Klamotten waren nass und dreckig, und ich hatte überall blaue Flecken! Ich bin dann noch bischen mit den drei weitergewandert. Der Rest der Wanderung war auch sehr schön, aber der Moment da auf dem Berg topt nichts! Um halb 6 bin ich dann beim Parkplatz angekommen. Evelyn, Liz und Rebecca haben auf mich gewartet. Wir waren alle ziemlich k.o.. Ich war aber mega glücklich und ich war ziemlich stolz auf mich! Rebecca und Ich haben uns dann eine Hostelnacht gegönt. Ich konnte mich am abend nicht mehr bewegen. ALLES tat weh!

Am nächsten Tag ging es dann mit Muskelkater nach Napier und dann nach Gisborne. In Gisborne konnten wir wieder in einem Haus schlafen. Aus folgendem SEHR komplizierten Grund: Mein Papa hat eine Kolegin an seiner Schule: Petra. Petra hat eine Freundin In Gisborne. Vicki. Ich habe mit Vicki schon vorher geschrieben und gefragt ob wir vorbei kommen dürfen. Dürfen wir. Zu der Zeit war Vicki aber nicht da, sie hat mir die Nummer von ihrer Schwester gegeben. Mere. Mere meinte ich soll Vickis Tochter fragen. Vickis Tochter war zurzeit aber auch nicht da und so hat mir Vicki letztendlich die nummer von ihrer Mutter Lilian gegeben. Und so haben Rebecca und Ich dann zwei Nächte bei Lilian geschlafen. Die Zeit da war auch richtig toll. Lilian lebt in einer riesen großen Familie. Sie hat 8 Geschwister, 9 Kinder und auch viele Enkelkinder. Deshab war bei ihr im Haus auch viel los. Da die Familie zu den Maoris gehört, war es sogar richtig interessant. Lilian hat uns ganz viel von ihrer Kultur erklärt. Und ihre eine Enkelin hat uns einen Tanz von den Maoris gezeigt und versucht beizubringen. Betoung bitte auf "versucht".

Gisborne haben wir dann am Donnerstag verlassen. Es ging weiter zum East Cape: WUNDERSCHÖN! In der einen Nacht hatten Rebecca und Ich aber sehr viel Glück. Das wetter war richtig schlecht und da wir nur noch mein grünes Zelt als Unterkunft haben, wären wir wohl untergegangen. aber zum Glück hatte der Campingplatz ein Schuppen und so haben wir im schuppen gecampt!Am nächsten morgen sind wir um 6 aufgestanden um den Sonnenaufgang zu sehen. ( Am East Cape geht logischer Weise die Sonne als erstes auf)

Am Freitag sind wir dann nach Hamilton. Und hier haben wir es uns nochmal richtig gut gehen lassen. Wir haben uns in einem Holiday Park ein Zimmer gebucht und waren einkaufen. Wir haben uns all das Essen gekauft, worauf wir 2 Monate verzichten mussten: Paprika ( zu teuer) , Saft ( zu teuer), Frischkäse ( kein Kühlschrank) , Käse ( zu teuer) und so weiter! Es war ein richtig schönes Wochenende.

Ja und heute morgen hab ich Rebecca um halb 5 zur Bushaltestelle gebracht. Es ist schon echt ein mega komisches Gefühl jetzt. rebecca und ich waren 10 waren die ganze Zeit zusammen und jetzt aufeinmal garnicht mehr.  Rebecca geht jetzt im Norden wwoofen und fliegt dann Ende Mai nach Australien.

So ich bin jetzt noch in Hamilton aber heute geht es noch weiter. So was gibt es sonst noch für Infos? Brad hat grade heute neues Öl bekommen und von meinem grünen Schrotthaufen/ Zelt sind jetzt sogar die Stangen gebrochen. Naja so ist das Leben. Ich bin sehr glücklich hier und ich genieße die restlichen Wochen.

Ich freue mich schon auf euch!

 

16April
2014

Wie meine Füße abfrieren, ich einen Wal sehe und von 3Sat gefilmt werde!

Hallo zusammen, es sind grade Mal paar Wochen seid dem letzten Blogeintrag vergagnen..., aber es ist schon wieder so viel passiert:

Als letztes habe ich bei Stu´s Diary Farm aufgehört. Am Samstag sind wir noch nach Hokitika gefahren und habe uns da die Hokitika Gorge angeguckt.

Hokitika Gorge Sascha und Rebecca spielen Sching Schang Schong Anne ganz klein :) Rebecca und Anne

Der letzte Abend bei Stu war sehr lustig. Wir waren nur noch zu fünft: Stu, Joshi, Rebecca, Sascha und Ich. Es gab nochmal ein schönes Essen mit viiiieeel Wein (Aber nicht für mich! Einer muss ja noch den Überblick behalten!!). Irgendwann kam Anne dann auf die Idee ihre Bravo CD aus dem Auto zuholen und die Musik volle Kanne aufzudrehen. Wir waren ja irgendwo im nirgendwo... da juckt es ja keinem wenn irgendwo die Post abgeht. Ja dann wurde getanzt und die drei Musketiere haben es geschafft auch Joshi zum tanzen zu motivieren. ( Der hat uns nämlich vorher erzählt, dass er noch nie auf einer Party war und auch noch nie getanzt hat... das mussten wir drei schleunigst ändern!!) Es wurde dann sehr, sehr spät! Das war ein kleines Problem, denn am nächsten morgen haben 200 Kühe mit vollen Eutern auf uns gewartet und so hatten wir alle nur sehr wenig schlaf. Ja und nach dem Frühstück hieß es dann Abschied nehmen. Uns drei hat es bei Stu echt richtig gut gefallen und ich kann es jedem nur empfelen, sowas mal zu machen!

Stu, Joshi, Anne, Rebecca und Sascha

Ja der restliche Sonntag sah dann wie folgt aus: Zum nächsten Campingplatz gefahren und bis zum Abend geschlafen. Dann noch kurz gegessen und dann wieder geschlafen. Wir waren alle sehr erschöpft!

In den darauffolgenden Tagen haben wir uns den Fox und den Franz-Josef Gletscher angeguckt, außerdem den Matheson Lake.

Die Fahrt an der Westküste lang war wunderschön. Wir mussten deshalb ziemlich oft anhlaten damit Anne ihr Foto machen kann.

Noch eine kleine Geschichte zur Autofahrt: Kurze Backround Info: Hier in Neuseeland haben die meisten Brücken nur eine Fahrbahn. D.h. nur ein Auto zur Zeit kann rüber fahren und man muss gucken ob Gegenverkehr kommt. So über so eine Brücke sind wir gefahren. Vor uns ein Wohnmobil. Aufeinmal hält das Wohnmobil mitten auf der Brücke an. Sascha musste eine ziemliche Vollbremsung machen und hat natürlich mega laut und oft gehubt. So aber das schien dem Wohnmobil nicht wirklich zu interessieren. Es kam noch besser: Das Wohnmobil fuhr einfach RÜCKWÄRTS. Sascha konnte garnicht so schnell reagieren und so knallte es ziemlich doll. Wir hätten auch garnicht nach hinten fahren können, weil hinter uns auch ein Auto stand. Sascha hat dann ein Huborcester losgelassen. Das Wohnmobil ist dann doch weiter gradeaus gefahren, bis zu einer Stelle wo man gut parken konnte. Da sind wir dann alle ausgestiegen. Zum Glück ist Brady nichts großes passiert. Nur das Autokennzeichen war nach oben verbogen. Ja der Wohnmobilfahrer ist dann auch ausgestiegen und fragte: Was ist denn passiert? Warum habt ihr gehubt? Ja wir haben ihm kurz die Lage erklärt und er so: Oh ich habe euch garnicht geshen und auch vom Aufprall nichts gehört. Er hat sich dann aber trotzdem entschuldigt. Ja meine Lieben und was war der Grund fürs stehen bleiben mitten auf einer einspurigen Brücke? Der Mann gab uns folgende Antwort: Ja der Ausblick war so schön und ich wollte ein Foto machen!

Ja sowas gibt es nur in Neuseeland!

Eine Nacht ungefähr zwischen Franz-Josef Gletscher und Haast war nicht soo toll. Folgendes: Anne hat ein 17$ Warehouse Zelt. D.h. es ist so wasserdicht wie ein Pappkartong. Ja und in einer Nacht hat es die ganze Zeit geregnet und so hat Anne die Nacht nicht wirklich ein Auge zubekommen und ist morgens mit einem nassen Schlafsack aufgewacht. Da meine Matratze aus Schaumstoff besteht, hat die sich natürlich auch gut mit Wasser vollgesogen. Ja bei einer klitzekleinen Kleinigkeit habe ich aber auch selber Schuld... NÄMLICH: Anne hat das kleine "Dach" vom Zelt, was man extra rüberspannen muss. In Müll geschmissen. Nein, nicht ausversehen. Sondern mit voller Absicht. Grund: Keine Ahnung wofür das da ist. Ja schön doof Liebe Anne. Aber Ich bin ja erfiderisch und so habe ich mir, nachdem mein liebes Zeltchen untergegangen ist, für die nächste Nacht eine Plastiktüte auf das Zelt gebastelt. Es sieht schon sehr traurig aus das ganze, aber Sascha meinte nur: Anne mit einer Aldi Tütte würde das ganze noch erbärmlicher aussehen. Ja und nun ist mein Zelt einzigartig!

Dann ging es nach Wanaka. Wanaka ist bis jetzt mein lieblings Ort!! Hier habe ich auch das Schloss was ich von meinen Freundinnin bekommen habe an einen Anleger gehängt. Auf dem Campingplatz haben wir wieder Xenia, Ulli und Floh getroffen. Rebecca, Sascha und Ich waren vier Tage in Wanaka. Wir sind viel wandern gewesen.

  Wanaka Danke, Hannah, Linda, Helle, Krissi, Lisanne und Linea!!

Die erste Nacht in Wanaka werde ich nie vergessen: In dieser Nacht war es einfach -2°C!!!!!!!!!!! Ja ihr habt alle richtig gelesen. Ich habe in der Nacht meine Füße nicht mehr wirklich gespürt und am morgen war der Tau an meinem Zelt gefroren. Die drei Musketiere sind dann erstmal zu einem Recyklin Hof gefahren und wir haben uns jeder eine Decke gekauft. Außerdem haben wir 3 Campingstühle für 6$ ergattert. SCHNÄPPCHEN!! :)

Von Wanaka ging es nach Queenstown. Der Spielplatz von Neuseeland! Und so waren wir feiern. Xenia, Ulli und Floh haben wir dann abends auch getroffen und so wurde der Abend sehr legendär...

Am Samstag ging es dann zum Fjordland National Park und zu den Milford Sounds. Am Sonntag kam dann das (bis jetzt) Highlight meiner ganzen Reise: Also die drei Musketiere haben in den Milfordsounds eine Bootstour gemacht. Wir waren zum Glück nur auf einem ganz kleinen Boot, wo auch kaum Menschen drauf waren. Die erste Hälfte der Fahrt war wunderschön, da war uns schon klar, das hat sich gelohnt! ( Diese Bootstouren sind nicht grade günstig) Als wir dann auf dem offenen Meer waren, meinte der Kapitän aufeinmal: Ja da ist irgendwas im Wasser. Wir haben uns alle umgeguckt und dann meinte der Kapitän: Da draußen ist ein Wal. Und dann haben wir ihn auch geshen, also erstmal nur die Rückenflosse. Und die Flosse kam immer näher und näher. Ja und dann ist der Wal auch hoch gekommen. Ich sag nur OH MEIN GOTT! Es war so faszinierend, der Wal war so groß und mächtig einfach. Er hat dann auch so Wasser gespritz, wie ich das aus Findet Nemo kenne. Der Wal kam dann ganz oft hoch, man konnte seinen ganzen Körper sehen und auch seine Schwanzflosse. Der Kapitän hat uns dann immer genau gesagt wo Wali grade ist. Und so sind alle Passagiere zur rechten Seite gelaufen, als der Kapitän "rechts" sagte oder halt nach links. Ich glaub das sah ziemlich lustig aus, wie eine Gruppe von Menschen immer auf die eine und auf die andere Seite läuft. ( Wie im 3. Fluch der Caripik Film, als die das Boot umdrehen wollen) Ja und mitten drinn Anne, hektisch mit ihrer Kamera in der Hand. Am Ende hatte ich dann zum Glück Bilder und ein Video von Wali! Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Danach haben Rebecca und Ich noch mit dem Skipper geredet. Der meinte dann, dass das mega selten ist, dass man so einen Wal sieht und er selbst hat noch nie einen so nah gesehen. Wali schwam zwischenzeitlich direkt neben unserem Boot. Ja und dank dem Skipper, weiß ich jetzt auch was für einen Wal wir geshen haben: Einen Buckelwal. Der Skipper meinte dann auch, dass dieser Tag mega der Jackpot war, da wir auf dem Rückweg noch Pinguine gesehen haben. Ja wir drei waren sehr sehr beeindruckt!

Die Rückenflosse von Wali Ganz nah am Boot

Die restlichen Tage sind wir wandern gewesen und haben uns schöne Sachen angeguckt. Was außerdem sehr besonders war, ist dass es kein einziges Mal geregnet hat. Und normalerweise regnet ist in den Milford sounds immer! An einem morgen sind Sascha und Ich im Lake Gunn baden gewesen. Leute es war so mega kalt! Ich hab Anfang garkeine Luft bekommen und habe nur rumgeschnattert, wie Leonardo DiCaprio in Titanic.

Es war sooo kalt! 

Nach dem Fjordland National Park sind wir von Te Anau durch Manapuri zum Lake Monowai gefahren. Was kann ich zum Lake Monowai sagen?? Ähm an dem Abend haben wir Fight Club geguckt und da der Akku vom Laptop nicht voll genug war, konnten wir das Ende nicht mehr gucken... Dabei ist das Ende ja das wichtigste.

Wir sind dann spontan weiter in den Süden nach Invercargill gefahren, genauer gesagt nach Buff. Da war ein richtig toller Camingplatz: ca. 10$ ( Der Besitzter hat sich zum Glück verrechnet) für Campingplatz, warme Duschen, Küche UND wir konnten unsere Wäsche waschen. Das alles tat uns richtig gut, vorallem die Duschen, da wir lange nicht mehr geduscht hatten. Am nächsten Tag sind wir dann auch auf einen Berg in Buff gefahren und waren einfach über den Wolken.

Über den Wolken

Dann am Donnerstag ging es wieder zurück nach Queenstown. Da haben wir eine Nacht am See geschlafen, am nächsten Tag sind wir dann aber wieder zum Campingplatz gefahren, der näher an der Stadt ist. Am Freitag waren wir drei dann wieder feiern, auch wieder ein sehr legendärer Abend. Der Samstag war dann wieder bischen ruhiger.. ja und dann war aufeinmal schon Sonntag. Und das war nicht irgendein Sonntag: An diesem Sonntag hat Sascha uns verlassen. Sascha wollte sich nämlich mit einem Kumpel von zuhause treffen und mit ihm weiter reisen. Wir haben dann Sascha an einer Straße abgesetzt, von wo er dann trampen wollte. Ich fand das schon alles bischen traurig, weil Sascha und Ich uns immer besser und besser verstanden haben. Ich konnte mit ihm echt gut reden und spazieren gehen. (Sascha, wir sehen uns dann zum Hamburg gegen Hannover Spiel... falls Hamburg nicht absteigt. ;)) An dem Tag haben Rebecca und Ich uns dann noch einen Burger gekauft, und nicht irgendein Burger. Der Laden ist mega bekannt, und macht die besten Burger weit und breit! Ich kann das nur bestätigen. Es war suuuper lecker. Dann haben Rebecca und ich auch Queenstown verlassen. ( Sascha stand noch immer an der Straße... später wurde er dann aber mitgenommen)

Nächste Haltestelle war Dundin. Durch Lisanne und Tim habe ich die Nummer von Liam bekommen. Liam wohnt mit anderen Studenten in einer WG und bietet Backpackern an umsonst bei ihm zu übernachten. In der WG wohnten noch 5 andere Studenten. Liam war aber der einzigste Kiwi. Jacky, Edward und Colin kamen aus Amerika, Rose aus Holland und Andrew aus Australien. Die haben alle ein Auslandssemester in Neuseeland gemacht. Das WG- Leben war ziemlich lustig. Es war immer irgendwas los. In Dunedin sind Rebecca und ich shoppen gewesen, waren im Kunstmuseum und sind an eine superschöne Bucht gefahren wo Pinguine und Seerobben waren.

Am Mittwoch sind wir dann zu den Catlins gefahren. Super schön! Wir waren an der Curio, am Nugget Point, haben uns Waserfälle angeguckt und haben über Nacht an einem WUNDERSCHÖNEN Campingplatz übernachtet....

Am Freitag ging es dann wieder zurück nach Dunedin. Der Großteil der WG war wandern und so haben wir abends noch mit Colin und seinen Freunden Filme geguckt. Am nächsten Tag sind Rebecca und Ich noch zur steilsten Straße der Welt gegangen, wurden von 3Sat gefilmt.. und haben Autos ausgelacht die es nicht geschafft haben die Straße hochzukommen. Ok nochmal kurz zu 3Sat. Wir Beide sind grade die Straße wieder runter gegangen, als wir ein Kamerateam gesehen haben, die eine Frau beim Hausputzen gefilmt haben. Wir wollten dranvorbei gehen. Dann wurden wir aben gefragt, ob wir nicht nochmal dran vorbei gehen und die Frau angucken könnten. Wir waren natürlich dabei. beim ersten Mal haben wir es aber voll vermasselt, weil wir bei der Hälfte stehen geblieben sind und uns umgedreht haben. ( wir dachten wir wären nicht mehr im Blickfeld) Und so gab es dann Klappe die zweite und wir durften nochmal vorbei laufen. Ja, so ne Komparsenrolle ist schwerer als man denkt! ;) In der WG waren die anderen inzwischen wieder gekommen. Am Abend haben wir noch für die WG (als Dankeschön) gekocht, saßen noch zusammen und haben gequatscht.

Dann am Sonntag ging es für uns weiter. Unsere nächsten Ziele sind Lake Pukaki, Mount Cook und Lake Tekapo.

Was gibt es noch für allgemeine Infos? In meinem Spezialzelt schlafe ich nur noch, wenn es trocken ist, da ich ja sonst bei Rebecca im Zelt schlafen kann. Es wir hier so richtig herbstlich, was eigentlich echt schön ist.. Nur fürs campen nicht ganz angenehm ist. In den Nächten ist es mega kalt und es regnet sehr viel. Es ist schon immer ganz lustig, wenn man sich abends überlegt: Wie viele Hosen und Pullis ziehe ich mir heute nacht an? Außerdem kann ich jetzt Zwiebeln schneiden ohne sofort loszuheulen und ich fange an mir Sorgen zu machen WIE UM ALLES IN DER WELT ICH MEINE GANZEN SACHEN MIT NACHHAUSE BEKOMMEN SOLL! Und noch eine kurze Info zu Brad: Letztens sind Rebecca und Ich das erste Mal so richtig bei Dunkelheit gefahren und da haben wir gemerkt, dass das normale Licht von Brady nicht sooo stark ist wie es sein sollte. Wir wurden auch schon oft mit Lichthupe darauf Aufmerksam gemacht. Ja und deshalb sind wir dann mit Fernlicht die ganze Zeit gefahren. Daraufhin haben wir dann auch ein paar Mal ein Lichthupen-Zeichen bekommen, aber diese Methode ist eindeutig sicherer.

So das war wieder eine sehr starke Zusammenfassung von den letzten Wochen. Ich weiß, sehr viele Orte diesmal.. Ich hoffe ihr behaltet noch den Überblick! Ich habe noch viele andere schöne Bilder und Videos, ich zeig euch die dann alle wenn ich wieder da bin! Es dauert einfach viel zu lange die ganzen Bilder hochzuladen!

Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr genießt den Frühling!

Eure Anne Lotta

 

22März
2014

Erstes Wiedersehen, Abel tasman Coast Track, ein Zufall und eine Diary Farm

Hallo meine Lieben,

es ist viel passiert und jetzt finde ich endlich mal wieder kurz die Zeit alles aufzuschreiben, also los gehts:

Am 2.3.14 habe ich Rebecca und Sascha von der Fähre abgeholt. Die nächsten Tage haben wir uns die Marlborough Sounds angeguckt und sind Richtung Motueka gefahren. Da haben wir dann unsere Wanderung gebucht und geplant. Wir wollten den Coast Track im Abel Tasman National Park machen. Und da das ein Grate Walk ist, muss man vorher die Campingplätze buchen. Am Abend vor der Wanderung kam dann noch eine schöne Überraschung: Lisanne und Tim wollten in den nächsten Tagen auch in den Abel Tasman National Park und so waren sie ganz in der Nähe und kamen dann auf den gleichen Campingplatz wie wir. Als ich die Beiden wieder geshen habe, war das wie ein Traum. Für mich gab es immer eine Deutschlandwelt und eine Neuseelandwelt. Und aufeinmal trafen diese Welten aufeinader. Das war ziemlich komisch, aber ich habe mich so gefreut die Beiden wiederzusehen. Und am nächsten morgen ging es dann los. Wir haben Brad auf dem Carpark geparkt und sind total motiviert los gelaufen. Für mich war es ja schon die zweite etwas längere Wanderung, für Sascha und Rebecca die Erste.

1. Tag: Am ersten Tag sind wir 12 km gelaufen. Die Strecke war hauptsächlich an der Küste und so haben wir oft angehalten und Fotos gemacht. Die Nächte haben wir immer zu dritt in einem Zelt geschlafen. In dem anderen Zelt lagen die Rucksäcke. Es war zwar ziemlich eng, aber da die Nächte hier sehr kalt sind, war es für mich ganz praktisch, weil ich in der Mitte lag und so gewärmt wurde. ;)

Es geht los!!Anne ;)

2. Tag: Heute sind wir die längste Strecke gelaufen: 21 km. Wir waren alle dann auch ziemlich k.o.!

 Abel Tasman

3. Tag: Am dritten Tag sind wir 13 km gelaufen. Am Abend sind wir baden gegangen. Das war unglaublich schön, das Wasser war ganz salzig und garnicht so kalt!

4. Tag: Der Höhepunkt der Wanderung: Nach 3h wandern, bin ich mit dem Wather Taxi zurück zu Brad gefahren. Die Bootsfahrt war mega cool! Ich habe 2 Pinguine geshen und Babyrobben. Es war richtig schön den National Park nochmal vom Wasser aus zusehen.  

  Pinguin!!!!

Nach der Wanderung waren wir eine Nacht und zwei Tage am Farewell Split, das ist an der Golden Bay der letzte Zipfel. Es war sehr schön, der Campingplatz hatte warme Duschen und eine Küche. (Lisanne und Tim haben uns den empfohlen) Es wurde lange geduscht und richtig schön gekocht. Am nächsten Tag sind wir am Farewell Split dann bischen rumgelaufen. Da haben wir dann ganz viele Babyrobben geshen - soooo süüüüß. Dann sind wir wieder zurück nach Mapua, wir haben aber noch einen kurzen Stop gemacht, und haben uns Quellen angeguckt. Die Quellen waren unglaublich klar. (Kurze Touristen Info: Die Quellen in Takaka sind die Quellen mit dem größten Wasservorkommen in Neuseeland. )

In Mapua waren wir dann wieder auf dem Mckee Campingplatz. Und Lisanne und Tim waren auch wieder da ( Auch von der Wanderung zurück). Die nächsten Tage waren dann entsapannter. Wir haben Wizard gespielt und sind zu 5 (!!!) mit Brad nach Motueka gefahren.

Am Mittwoch ging es für Rebecca, Sascha und mich, die drei Musketiere, dann weiter. (Kurz zur Gruppen-namens-findung: Also ich habe bei der Wanderung vorgeschlagen, dass wir ja entweder: Frodo, Sam und Gollum sein könnten oder halt Aragon, Legolas und Gimmly . Bei der ersten Gruppe wollte keiner Gollum sein und bei der zweiten Gruppe wollte keiner Gimmly sein, obwohl sascha meinte, dass ich ja ganz klar der Zwerg bin. Ich habe protestiert und jetzt sitzte ich hier und schreibe den Blog und brauch einen Namen, weil es immer nervig ist: Sascha, Rebecca und Ich zu schreiben und so sind mir die drei Musketiere eingefallen, wer weiß vielleicht ändert sich der Name noch zu den drei Schweinchen oder die drei Engel für Charly... mh ne ich glaub Sascha hat was dagegen.. )

Naja wo waren wir? Achja Mittwoch ging es dann langsam die Westküste runter richtung Süden! Erster Stop: Rotoroa Lake. Zu diesem Campingplatz sage ich nur 3 Wörter: Wunderschön, aber Sandflyinvasion! Wir haben uns dann in unser Zelt verkrochen und einen Film geguckt.

Am nächsten morgen sind wir dann wortwörtlich geflüchtet. Nächster Stop war dann Jack´s Gasthof, ein Campingplatz unter Westport. Ja und da gab es dann auch wieder eine Geschichte wo Anne nur den Kopf schütteln kann. Also die drei Musketiere liegen im Zelt und gucken Inglourious Bastards (kurze Info: Brad Pitt spielt da mit!!!! ). So und aufeinmal höre ich so: "Anne?" Ich dachte so: Oh da heißt wohl jemand auch Anne. Dann kam aber nocheinmal: "Anne?" Ja dann dachte ich so: Mh vielleicht bin ich ja gemeint... Ich war echt nicht so bei der Sache, ich mein Brad Pitt war auf dem Bildschirm. Ich bin dann aber doch aufgestanden und aus dem Zelt gestolpert und da stand dann aufeinmal: XENIA! Ja ihr habt richtig gelesen. Xenia hat mein Auto gesehen und hat mich gesucht. Ich war total perplex. Naja, jedenfalls war Xenia mit Ulli und Floh auch auf dem Campingplatz. (Ulli und Floh kannte ich schon, weil Xenia und Ich ja damals im Oktober die beiden in Aukland getroffen haben. Xenia, Ulli und Floh haben zusammen Abi gemacht.) Ja und da waren wir dann: Rebecca und Sascha, Ulli, Floh und Xenia und Anne. So und was machen 5 Jugendliche alleine auf einem Campingplatz? Richtig! Flunkyball (Beerball) spielen. Der Abend wurde echt lustig! Am nächsten morgen ging es dann weiter, zu den Pancake Rocks. Die Autofahrt war sehr schön, da wir direkt an der Küste gefahren sind.

Nach den Pancake Rocks wurde in Greymouth getankt und dann ging es direkt zu unser wwoofing Stelle. ( Normalerweise ist es ziemlich schwer einen wwoofing Platz für drei Leute zu finden... - aber Anne hat die Sache in die Hand genommen und war natürlich erfolgreich) Ich bin auf diese Farm schon im Januar Aufmerksam geworden. Ich wollte da aufjedenfall hin. Also zur Farm: Der Bauer "Stu" hat eine Diary Farm (Kuhfarm). Er lebt alleine, hat aber ca. 200 Kühe. Außerdem zwei Hunde, Schweine, Enten und Hühner. Stu ist auf Wwoofer ziemlich stark angewiesen, da die Kühe zweimal am Tag gemolken werden müssen und es halt einfach fast 200 sind. Aber natürlich werden die maschienel gemolken.

Wir waren auf der Farm am Anfang 8 Wwoofer, das ist echt heftig! Wir sind eine riesige Gruppe! Also da ist einmal Hannah aus Deutschland - Süden. Dann ist da Connie aus Hongkong, Joshi aus Japan und Jane mit Carston aus Malasya. Also 4 aus Deutschland und 4 aus Asien. Die Asiaten heißen aber garnicht so in echt, viele denken sich in Neuseeland neue Namen aus, weil ihre Echten für die Kiwis zu schwer zum ausprechen sind. Ich habe viel mit Conny geredet. Es ist unglaublich interessant, was sie so zu erzählen hat. Über ihre Kultur in Hongkong. Ich hab echt viel dazugelernt und Conny auch! Ihre erste Frage an mich war: Welche Sprache spricht man in Deutschland? Die konnte ich ganz leicht beantworten. Bei Carstons Frage wurde es schon schwerer: Wer spielt bei der Fußball WM 2014 für Deutschland im Sturm? Ähm Gomez.., Klose (??) ..., Podolski (???)... Wir haben echt viel Verteidiger und Mittelfeldspieler aber Sturm..? Carston kannte sich aber richtig gut mit den Deutschen Fußballspielern aus!

Die Zeit bei Stu war richtig toll und ging super schnell vorbei, weil die ganze Zeit was los war. Morgens mussten wir zwischen 6 und 7 hoch um zu melken. (2h) Dann wurden die Tiere gefüttert, Eier gesucht und Frühstück gemacht. Nach dem Frühstück hatten wir dann eine Pause. (An einem Tag waren Rebecca und Ich so müde und haben ausversehen von halb 11 bis halb 3 geschlafen ) Mittags haben wir dann verschiedene kleine Aufgaben erledigt: Pflanzen mit einem Gift besprüht, Zäune angemalt, den Kälbern Medizin gegeben oder Muffins gebacken. Dann ging es um 5 / 6 wieder zum melken.

Das melken läuft wie folgt ab: es gibt zwei Reihen, in der Mitte stehen wir. Auf beiden Seiten stehen 21 Kühe. Während die eine Seite (Seite A) an den Puppen angeschlossen sind, waschen wir die Zitzen der Kühe von der anderen Seite (Seite B). Wenn die Euter der Kühe auf Seite A leer sind, schließen wir die Pumpen an die Kühe von der Seite B. Wenn alle Kühe auf der Seite A fertig sind, werden die Zitzen mit einem Desinfiktionsspray abgespritz und die Kühe werden raus gelassen. Dann kommen 21 neue Kühe und wir waschen die Zitzen. Und dann fängt wieder alles von vorne an.

Da kommt die ganze Milch rein

So, aber da auch Kühe mal auf die Toilette müssen, muss man immer sehr aufpassen nicht angepinkelt oder angeka... zu werden. Ne jetzt kein Spaß, fast jede dritte Kuh muss während sie gemolken wird sich entleeren. Und wenn man nicht schnell genug reagiert wird man getroffen. Natürlich spritzt die ganze Angelegenheit richtig schön. Und da sie Kühe seeehr nah beieinander stehen, könnt ihr euch vorstellen wie die aussahen... Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und auch an der Geruch. Das Melken hat aber richtig Spaß gemacht! Es lief die ganze Zeit laut Musik und wenn mal wieder jemand getroffen wurde, wurde immer herzlichst gelacht!

Nach dem Melken wurde dann geduscht und dann immer erst um 10 Abendbrot gegessen. ( Es gab nur eine Dusche...) Das Essen war aber immer sher gut! Rebecca und Ich waren am Anfang noch mit Hannah und Conny in einem Zimmer. Wir sind immer totmüde ins Bett gefallen. Es war aber echt richtig toll mal auf einer Diary Farm zu arbeiten! Man hat hier so viel gelernt! Ja und heute ging es dann weiter. Die drei Musketiere gehen wieder auf Reisen. Wir vermissen jetzt schon die bequemen Betten, die warme Dusche und die unglaublich leckere und frische Milch!!!

Es geht für uns jetzt weiter in den Süden. Mal sehen was uns da noch erwartet... In der nächsten Zeit wird das mit der Internetverbindung auch weniger werden, also werdet ihr seltener von mir hören, aber ich bin ja auch bald wieder da :) Ich hoffe ihr habt einen schönen Frühlingsanfang. Bei uns war gestern Herbstanfang!

Liebe Grüße,

eure Anne Lotta!

P.S. Okaynoch eine kleine Geschichte... mein Handtuch ist nämlich SPURLOS verschwunden. Vor der Wanderung lag es noch im Auto, es ist sogar auf einem Video zu sehen. Und nach der Wanderung war es nicht mehr da. Das Auto war auch zugeschlossen und selbst wenn jemand es aufgebrochen hätte.. wer ist so dumm und klaut ein Handtuch? Im Auto lagen 3 Laptops... Also als Dieb hätte ich die ja geklaut! Ich habe leider irgendwie eine Gedächnisslücke und weiß nicht ob ich es irgendwo vielleicht hingelegt habe. Typisch Anne! Aber vielleicht wurde es doch weggenommen, denn als ich am Parkplatz angekommen bin, lag eine richtig schöne Blume auf meinem Auto. (Ich dachte erst, dass die von Lisanne wäre, denn ihr Auto stand ganz in der Nähe. Sie war es aber nicht. Und wirklich nur bei mir lag diese Blume!!) Wir haben folgende Vermutung: Handtuch lag neben dem Auto, jemand hat es mitgenommen und als Dankeschön die Blume hingelegt. Hat jemand von euch vielleicht eine Idee?

P.P.S. Ich würde sehr gerne hier auch Videos hochladen, das geht aber nicht. Ich habe viele lustige Videos von der Wanderung und vom Kühe melken. Ich zeig die euch dann in Deutschland.

P.P.P.S. Brad Pitt hat einen Oskar bekommen! (Ja zwar nicht als Hauptdarsteller, aber besser als nichts!!!)

 

 

02März
2014

Wie Brad neues Leben einghaucht wird und Anne sich ans Rezept hält!

Halli Hallo, ich wünsche euch einen wunderschönen Start in den März!

Ich leg dann gleich mal los:

Ja ich bin am Dienstag Mittag bei Lynda angekommen. Lynda hat eine Katze und zwei Hunde, 20 Hühner, eine riesen große Kiwiplantage (um die sie sich aber nicht kümmert) und einen sehr großen Gemüsegarten. Außerdem sammelt Lynda alles mögliche.. hier standen zum Beispiel voll viele Badewannen rum.

Wie ich schon im letzten Blogeintrag erzählt habe, war hier auch ein anderer Wwoffer, der Max (25) auf Frankreich. Gleich am ersten Abend sind wir dann zu dritt, mit einem Freund von Lynda an die Golden Bay gefahren. Da waren wir in einem Pub wo ein Irischer Sänger ein Konzert gegeben hat. Richtig schön. Ja am Tag musste ich immer 5h arbeiten. Ich habe viel im Gemüsegarten gearbeitet, durfte aber auch eine Hauswand anmalen und hab beim Haus-aufräumen geholfen. Geschlafen haben wir Wwoofer in einem ganz großen Zelt.

Das Zelt Mein Bett Die Toilette

Auf dem Grundstück wohnt noch so ein Typ (Rene), er lebt da auf einem Schiff, als ich ihn kennengelernt hab, meinte er zu mir, dass er das Schiff grade fertig macht und dann damit aufs Meer fahren will. Lynda hat mir dann an dem Abend noch gesagt, dass er das ca. seid 10 Jahren vor hat. Naja jedenfalls hab ich Rene gefragt ob er sich mit Autos auskennt, da die Baterie von Brad ziemlich ziemlich ziemlich alt ist. ( Ich brauchte immer, wenn ich losfahren wollte Starthilfe. Zum Glück war in jeder Situation jemand da der mir helfen konnte, aber da ich bestimmt nicht immer so ein Glück haben werde, hab ich beschlossen: Der Brad kriegt eine neue Baterie!!) Ich bin dann mit dem Rene zu einem Autoladen, wo wir getestet haben ob die Baterie wirklich zu alt ist oder was am Anlasser/ Zünder kaputt ist. Der Mitarbeiter im Laden meinte nur: Die ist älter als meine Oma!

Dann habe ich eine neue Baterie und auch ein Kanister mit Öl gekauft, da Rene beim Ausbauen der Baterie den Ölstand geprüft hat und meinte: Äh Anne the oil is completly empty. Er hat sich dann auch noch gefragt, wie ich damit überhaupt noch fahren konnte. Ja gut da hat Anne den Ölstand ja immer sehr oft und zuverlässig gebprüft.... NICHT! Es wurde aber natürlcih noch besser: Das Kühlwasser war genauso leer!

Dann sind wir zurück mit der neuen Baterie und dem Öl und Brad wurde wieder aufepepelt ;) Neue Baterie, neues Öl und neues Kühlwasser! ( Er sieht jetzt auch viel glücklicher aus)

Ja und sonst habe ich mit Max, Brot anbrennen lassen, schwarze Pfannkuchen gebacken oder Honig dierekt vom Bienenstock gegessen!

Blumensalat! :) Biiiienen :)

Am Freitag habe ich dann die Farm gewechselt, ich bin aber nur 15 Minuten weiter gefahren. Und bin bei Caroline gelandet. Caroline ist mit ihrem Mann (Stefan) vor 6 Jahren aus Deutschland ausgewandert. Mit vier Kindern : Antonia (13), Franziska (11), Josephine (8) und Henry ( 6). Sie haben außerdem 13 Pferde, 7 Schafe, 3 Enten, 2 Sträuße ( Ist das so richtig? Ein Strauß - zwei Sträuße?? ) , 2 Katzen, 1 Pfau, 1 Kuh, 1 Hund (Mika - ein Allesfresser: von Nudeln mit Käsesouce über Tomaten bis Schokoladenkuchen) und unzählige Hühner! Achja fast hätte ich ja die Hauptatraktion vergessen haha, die Familie hatte auch einen Austauschschüler aus Norwegen: Benjamin, blonde Harre, blaue Augen und Rugbyspieler in der Norwegischen Nationalmannschaft Punkt. Deren Haus sieht aus wie die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. ( Rot und gelb gestrichen) Ja ich glaube dann ist irgendwie klar, dass hier die ganze Zeit irgendwas los war. Es gab riesen große Streiterein zwischen den Schwestern (Du hast mein Tshirt angezogen.... ), wo echt unmengen von Tränen geflossen sind, Benjamin hat sich die Nase beim Fußballtraining gebrochen, Henry hatte jeden Tag 12 Stunden lang seine 5 Minuten, wo er soviel Aufmerksamkeit wie möglich gebraucht hat und nebenbei ist für Josephin die Welt untergegangen, weil sie weniger Schokoladenkuchen als Henry bekommen hat. Ne aber mir hat es da echt unglaublich doll gefallen!! Ich habe soo viel gemacht. Am ersten Tag sind wir gleich an einen Fluss gefahren wo wir baden gegangen sind. Da Stefan eine Woche auf einem Buddistenlehrgang war, hab ich mich das Wochenende um Franziska und Henry gekümmert, weil Caroline mit den beiden Mädchen so spezielle Reitstunden hatte. In der Woche habe ich dann jeden morgen die Kuh (Klara) gemolken. Die bringt pro Tag 8 Liter Milch, das ist der Wahnsinn und deshalb verarbeitet die Caroline auch gleich und so habe ich gelernt wie man Käse (z.B Mozarella), Butter und Jogurt macht. Ich hatte nicht wirklich feste Arbeitszeiten, ich habe immer da geholfen wo ich gebraucht wurde, sei es einfach die Küche aufzuräumen, den Hühnerstall auszumisten oder Josephine irgendwelche Sachen abzufragen, die sie für irgendeine Reitprüfung braucht. Ich habe außerdem Kartoffeln und Knoblauch geerntet und gelernt wie man richtig backt. Ja ich weiß, dass passt jetzt nicht so zusammen: Anne und richtig backen.. Aber ich kenne jetzt den Trick, wie der Kuchen, den man machen will auch wirklich was wird.. ACHTUNG: Man hält sich ans Rezept! Jaha! Und Der Schokoladenkuchen war sogar so gut, dass ich am letzten Abend nochmal zwei extra backen sollte ( Mensch war ich stolz!! ). Was ist sonst noch so passiert: Ich habe von Caroline eine Private Reitstunde bekommen - mega hammer super toll! Ich habe Henry beschäftigt ( Vorgelesen und z.B. Mensch ärgere dich nicht gespielt (Aber nach seinen Regeln)) oder ich habe selber gelesen - Harry Potter 4. und 5. Teil. Am zweiten Wochenende hatte die drei Mädchen am Freitag Springtraining und am Samstag eine Reitprüfung: "Dresage", da habe ich natürlich jeweils zugeguckt.

Henry Miley (so heißt das Pferd) Franziska Antonia Das ist Klara Anne beim KuhmelkenMika :)

Geschlafen habe ich übrigens in so einem kleinen Wohnwagen, der 5 min vom Huas entfernt war und so war ich eigentlich die ganze Zeit im Haus und abends bin ich totmüde ins Bett gefallen, da ich meistens von 7 bis halb 12 die ganze Zeit irgendetwas zu tun hatte. Ich habe immer sehr viel mit Caroline geredet und hab wieder soviel dazu gelernt, manches kann man auch garnicht so richtig in Worte fassen....

 Mein Schlafplatz Der Wohnwagen Ausblick vom Garten Ein Strauß und noch ein Strauß -> 2 Sträuße??? Das Haus Auf der mittleren (Kara), bin ich geritten :)

Am Montag habe ich die Familie dann verlassen, so und da für mich erst am nächsten Sonntag der nächste Programmpunkt anstand habe ich beschlossen einfach mal nichts zu tun. ( Was aber garnicht so einfach ist, vorallem für mich) Aber ich brauchte echt mal eine kleine Pause, da ich die letzten Monate immer gewwooft habe oder irgendwas anderes anstand. Ja aber die erste Nacht war dann aber auch wieder sehr abenteuerlich: Der Plan war, auf einem Campingplatz zu übernachten wo eigentlich nur Wohnwagen stehen dürfen, die eine eigene Toilette haben. Ja es ist wohl seid deutlich, dass Brad kein eingebautes Klo hat und so wollte ich mich, sobald es dunkel ist auf den Platz schleichen und mein Zelt aufbauen um morgens dann ganz früh wieder zu verschwinden. Also saß ich in Motueka im Auto und hab gewartet bis es dunkel wurde.. Als ich dann auf dem Campingplatz war und grade das Zelt aus der Verpackung geholt habe, kam ein netter Mann und meinte, dass ich leider wieder runter muss. Plan fehlgeschlagen! Der war aber echt nett und hat mir Tipps gegeben wo ich noch schlafen kann. Und so bin ich dann nachts um 11 an die Bucht von Motueka gefahren und habe da auf so einem kleinen versteckten Parkplatz geparkt. Geschlafen habe ich nicht so gut, aber dafür habe ich dann morgens den Sonnenaufgang beobachten können.

Die nächste Nacht habe ich dann in Mapua auf einem richtigen Campingplatz verbracht. Da wurde ich dann gleich von einem Typen (Lucas) aus Österreich angesprochen. Naja der Lucas hat mich dann am nächsten Tag zum Kartenspielen eingeladen. Es wurde dann aber letztendlich Wein getrunken und viel geredet. Am nächsten Tag musste Lucas sein Auto zur Werkstatt nach Richmond bringen, da sein Kühler kaputt war und dann habe ich ihn von da abgeholt und wir sind zusammen nach Nelson gefahren. Abends wurde dann zusammen gekocht.

Mapua Am Hafen von Mapua Campingplatz (Mapua)

Am Freitag ging es dann für mich auch schon weiter. Durch Nelson, Blenheim Richtung: White Bay, zu einem Campingplatz. Den Tipp habe ich in Mapua von meinen Nachbarn bekommen, ein nettes älteres Pärchen die mich zum Kaffee eingeladen haben. Die White Bay ist wunderschön!!

White Bay

So und nun ist schon Sonntag und der nächste Programmpunkt steht an: Rebecca kommt auf die Südinsel, mit Sacha (einen Kumpel von ihr). Ich hole die Beiden nachher ab und dann werden wir zusammen die Südinsel unsicher machen. Ich freue mich schon seeeeeeehr!!

Ja und das war es auch ertmal wieder. EIn kleiner Einblick in Anne´s Welt! Hier in Neuseeland beginnt jetzt langsam der Herbst, die Nächte werden immer kälter, aber die Tage sind immer noch kochendheiß!

Liebe Grüße,

Eure Anne Lotta!! :)

07Februar
2014

Erste Party, Erstes Erdbeben, Erstes Mal auf der Südinsel, Erste große Wanderung

Pünktlich zum Bergfest (auch Halbzeit gennant) kommt ein neuer Blogeintarg von mir. Jaha, ich habe echt schon die Hälfte rum, kaum zu glauben.

So fange ich mal an: Also der letzte Blogeintarg hörte bei der Blueberry Farm auf und da fängt er heute an! Nachdem Elisa weg war, war ich ziemlich traurig. Felix und Christin sind dann zwei Tage später auch gefahren und so war die Anne alleine in der Wohnung. Das war aber überhaupt nicht schlimm. Die Tage in Levin wurden immer besser und Schuld daran war Rebecca, Janes, Alex, Jo und Maggie.

Rebecca ( Die Au pair von Janes und Alex aus Göttingen) und Ich haben angefangen uns zu verapreden - wie man so schön sagt. Wir haben uns dann fast jeden Tag gesehen. Wir waren zusammen beim Fußball Training, beim Auqua Fitness, sind zusammen auf einen Berg geklettert, waren zusammen mit Constantin am Strand oder saßen oft einfach nur im Wohnzimmer und haben einen Film geguckt. Oft haben wir uns dann aber am Ende immer gefragt, worum es in dem Film geht, weil wir die ganze Zeit fast nur gequatscht haben!

Levin vom Berg aus betrachtet! Am <strand in Llevin! Constantin und Anne

An einem Wochenende waren wir in Palmerston North FEIERN! Wir haben uns mit drei anderen Au pairs (Mareike, Britney und Caro ) dort getroffen. Es war echt ein lustiger Abend und nachts haben Rebecca und Ich dann im Auto von Janes und Alex geschlafen - mega cool!

Janes und Alex haben mich Abends immer zum Essen eingeladen. Die Beiden sind echt super nett. Janes ist Physiotherapeutin und so habe ich, als ich Schulterschmerzen hatte, eine Massage bekommen. Und Alex kann einfach soo gut kochen! IMan kann mit den Beiden auch echt gut reden, man fühlt sich einfach richtig wohl bei den!  (Falls ihr das Mal irgendwann liest: Danke für Alles)

Aber ich wurde auch von Jo und Maggie zum essen eingeladen. An einem Tag sind wir zum Strand und haben Fish und Chips gegessen - eine riiieeesige Portion! Es war richtig schön!

Was habe ich sonst noch so in Levin erlebt... achja wie konnte ich es vergessen: DAS ERDBEBEB DIM DIM!!! Wer die Geschihte schon kennt, kann den Absatz überspringen. Hier kommt nochmal die einzigartige Story: Es war ein warmer Sommertag in Levin, die Vögel zwitscherten und Anne sortierte ganz harmlos mit Ann Blaubeeren. Andrew stand draußen und hat planlos in der Gegend rumgeguckt. Auf einmal zitterte die ganze Garage. Und mein erster Gedanke war: Oh da ist wohl ein Auto gegen die Garage gefahren. Das Ding war dass das zittert garnicht aufhörte, ich sah Ann an, die mich auch ziemlich unsicher ansah. Dann sind wir Beide rausgelaufen. Auch draußen zitterte die ganze Erde. Ich habe mich dann mit einer Hand an einem Pfeiler festgehalten und mit der anderen hielt in Anns Hand. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich keine Ahnung was los war. Und dann meinte Ann nur: Earthquake! Ja und mein erster Gedanke war dann: Jetzt gehen hier so Krater auf und ich falle bis zum Erdkern. Ich hatte echt Schiss, denn Ann und Andrew haben mich auch total ängstlich angeguckt. Und dann hörte das zittert aufeinmal auf. Und es gab eine TOTENSTILLE. Ich bin dann erstmal in die Knie gesackt und habe geweint und gelacht gleichzeitig. Die Erde ist sooo stark, das kann man sich einfach nicht vorstellen. Man bekommt ja nichts mit von der Erde, und aufeinmal bewegt die sich - und dann noch mit so einer Kraft. Irgendwann kam dann auch Jo und hat erzählt, dass im Shop alle Hütte runtergefallen sind und im Haus Gläser zerbrochen sind. Ich war noch total fertig, ich bin nur noch auf Zehenspitzen rumgelaufen, weil Ich Angst hatte, dass die Erde aufgeht. Ich habe dann die ganze Zeit ununterbrochen geredet, habe die Geschichte wieder und wieder erzählt. Ich stand wohl ein wenig unter Schock. Als ich dann fertig mit Arbeiten war und mich einigermaßen beruhigt hatte, bin ich in die Wohnung und da lagen auch paar Sachen auf den Boden. Was mich dann noch sehr beeindruckt hat, ist dass das Leben nach einem Erdbeben sehr schnell weiter geht, als wäre nichts passiert. Okay mich ausgeschlossen, ich war irgendwo ganz woanders. Aber Ann und Andrew haben gleich weiter gearbeitet. Kiwis halt, für die ist das der Alttag. Aber Ann meinte: So doll war es echt lange nicht mehr! Und auch Jo sah sehr ängstlich aus.

Rebecca hat mir am nächsten Tag erzählt, dass sie nach dem Erdbeben durch die Wohnung gelaufen ist udn sich total gefreut hat, sowas mal miterleben zu dürfen. Und da hat sie auch recht, also wirklich glücklich war ich in dem Moment nicht. Aber paar Tage danach, schon bischen stolz. Sowas erleben halt nicht viele Menschen... Und ich kann jetzt sagen: Ich war bei einem Erdbeben live dabei! Nochmal brauch ich das aber nicht, ok liebe Erde?

So ja und leider hat jede schöne Zeit dann auch ein Ende.... An meinem letzten Abend war ich noch mit Janes, Alex und Rebecca in dem Levin Club. Und Anne musste mit Janes zurück fahren um ihren Pass zu holen, da ich nicht reingekommen bin. Ja das war sehr erniedrigend. Der Abend wurde aber trotzdem noch richtig schön. Rebecca und Ich haben ganz viel gequatscht und nachdem Alex uns gezeigt hat wie man einen Jägermeister richtig trinkt, haben wir drei noch über das Leben geredet. Da ich wegen dem Jägermeister dann Alkohol im Blut hatte, bin ich nicht mehr zur Farm gefahren, sondern ich habe einfach bei Rebecca im Zimmer geschlafen. Ich bin ja so vernünftig!

Am Samstag dann, den 25.1. musste ich dann diese unglaublich tolle Farm und die unglaublich lieben Menschen verlassen. Ich wiederhole mich sehr gerne nochmal: ICH HASSE VERABSCHIEDUNGEN. Ich hatte bis jetzt, in Levin, eine meiner schönsten Zeiten in Neuseeland! Nachdem ich dann Janes, Alex, Constantin, Jo, Maggie, Andrew, Wendy, Peter und Ann ( bei ihr sind paar Tränen gelaufen) tschüss gesagt habe, bin ich dann mit Rebecca noch kurz wandern gegangen. In einem Bach sind wir dann auch noch spontan baden gegangen.

Rebecca :) Mein Zimmer

Ja und dann mussten wir uns trennen. Es war voll traurig, aber da wussten wir noch nicht, dass wir uns sehr bald wiedersehen werden.

Für mich ging es dann in die Hauptstadt! Ta Ta Taaa! Ich bin dann durch Wellington direkt zu einer Bucht gefahren ( Tipp von Janes und Aex) , wo ich dann die Nacht über geschlafen habe. Am Sonntag bin ich dann nach Wellington reingefahren. ( Ich konnte mein Auto auf dem Parkplatz von Alex Firma parken - kostenlos) Ich war morgens im Te Papa Museum und dann habe ich ein Anruf von Janes bekommen. Janes, Alex, Rebecca und Constantin sind spontan nach Wellington gefahren, und so haben wir uns getroffen! Ich bin dann mit Rebecca noch bischen durch Wellington gelaufen. Am Abend bin ich dann wieder zur Bucht. DIrekt an der Bucht ist ein Flughafen und so landen die ganzen Flugzeuge direkt vor deiner Nase, das ist ziemlich cool!

 An der BuchtBrad ;) Wellington - HafenAm Sonntag morgen bin ich dann ganz früh aufgestanden. Ich war total aufgeregt. Ich bin dann zur Fähre, habe eingecheckt, mich in die Schlange mit Brad gestellt, bin auf die Fähre gefahren und Schwups war ich auf dem Weg zur Südinsel. Ja, die Fahrt war seeehr schauklig. Wenn man draußen nur 10 Sekunden stand wurde man klitschnass, der Ausblick war es aber wert. 

Bye Bye Wellington Hallo Südinsel!

Ich bin dann Mittags in Picton angekommen und habe mich dann mit Luca und Max in Nelson getroffen. Wir drei wollten im Kahurangi National Park eine 8 tägige Wanderung machen! Den Leslie-Karamea Track. Und das haben wir dann auch gemacht! Am Dienstag ging es los! Start: Flora Carpark. ( Mein Auto habe ich bei einer netten Familie abgestellt, die ein Auge auf Brad werfen wollte. Nicht dass er einfach wegfährt oder so) Und dann ging es los.

Am packen

In der ersten Hütte, wo wir die Nacht über auch geschlafen haben, haben wir uns dann mit Nina und Hannes getroffen. Auch zwei Deutsche Work und Traveler! Ich werde jetzt die einzelnen Tage nur grob zusammen fassen, da es sonst zu lange dauern würde. Also im Durchschnitt sind wir 3-6 Stunden am Tag gewandert. Nachts haben wir dann immer in irgendwelchen Hütten geschlafen. Zum Essen gab es entweder Porridge, Reis, Nudeln, Gries oder Haferflocken! Wasser haben wir entweder aus Wassertanks bekommen oder wir haben einfach Wasser aus dem Fluss genommen. In den Flüssen haben wir dann auch immer gebadet... ES WAR SO KALT! Gewandert sind wir meistens durch den Wald.

1. Hütte2. WandertagMax und LucaNina und LucaEine Hütte von Innen

Auf der Wanderung haben wir auch noch andere Leute getroffen. Zum Beispiel: Tallie aus den USA. Tallie ist 67 und ist noch unglaublich aktiv. Sie war besser ausgestattet als wir 5 zusammen. Da sie eine ähnlich Route hatte wie wir, bin ich zwei Tage mit ihr zusammen gewandert. Es hat echt Spaß gemacht, Tallie hat mir viel von ihren Reisen erzählt und mir einige Lebensweisheiten auf den Weg gegeben. Abends haben wir entweder Wizard gespielt oder unsere Sandfliesstiche gejuckt. Da wimelt es nur von diesen dummen Viechern. Meine Beine sahen am Ende sehr mitgenommen aus, überall Kratzer, Schrammen oder Schnittwunden. Die Wanderwege waren nämlich des öfteren, sehr verwachsen oder sehr schwierig zu bezwingen. Während Hannes, wie Legolas über die Steine gesprungen ist. Habe ich mich mit meinem schweren Rucksack wie ein Hobbit gefühlt! Die Wanderung hat aber echt Spaß gemacht und die Landschaft war auch echt schön! 

 so schön! :) Hannes und Luca Ich Tallie Eine von vielen Brücken! Die schwarzen Punkte sind tote Sandflies! Die Flüsse sind soo sauber!

Am Montag sind wir dann wiedergekommen. Luca und ich sind dann zu meinem Auto getrampt. Und das war auch so eine Aktion die ich nie vergessen werde:

Bei den ersten Beiden Autos mit den wir getrampt waren, war noch alles ok... und beim letzten wurde es dann interessant. Ich hatte grade meinen Daumen hoch gehoben und da kam auch schon ein Auto angedüst. Und in diesem Auto saßen drei Männer. Einer sah aus wie Gandi, der Fahrer sah aus wie ein Waldkautz und der dritte war irgendwo im Nirwana. Also nicht mehr wirklich anwesend. Der Waldkautz hat dann gemeint, dass wir im Kofferraum sitzen müssten, wenn wir mit wollen. Da Luca und mir das am Anfang doch garnicht so aufgefallen ist, wie abgedreht die alle sind, haben wir uns in den Kofferraum gequetscht. Ja und dann ging die wilde Fahrt los. Und Luca und Ich dachten immer mehr: Ach du liebes Lischen, wo sind wir denn hier gelandet. Und wir Beide hatten in unserem Kopf, die Stimme unserer Eltern: BEI GENAU SO WELCHEN LEUTEN FAHRT IHR BITTE NICHT MIT! Da die Situation so skuriel war, wir Beide im Kofferraum, bei drei Verrückten, irgendwo in Neuseeland, mussten wir ein wenig anfangen zu lachen. Aber vielleicht lag das auch daran, dass sich der Nirwana Typ wieder einen neuen Joint baute und ihn dann auch rauchte. Naja das beeindruckende war dann, dass der Waldkautz uns dann direkt zur Farm gefahren hat, wo mein Auto stand. Jaha es ist also gut gegangen. Und Nein, nochmal werde ich sowas nicht machen! Luca und ich sind dann noch Im Fluss baden gegangen und haben uns dann in Mapua mit den anderen 3 getroffen. Und da haben wir uns dann erstmal alle Fish und Chips gegönnt!

Da waren Luca und Ich baden! Mapua

In der Nacht haben wir dann auf einem Campingplatz geschlafen und morgens bin ich dann zu meiner nächsten Wwoofing Farm in Motueka gefahren. Ja und da bin ich grade. Hier lebt eine Frau, namens Lynda. Zurzeit ist noch ein anderer Wwoofer da. Max (25) aus Frankreich. Fotos und mehr Infos zum zu meinem Wwofing Platz gibt es dann im nächsten Eintrag!

So das war jetzt wieder eine Zusammenfassung der letzten Wochen. Die Hälfte ist um und Ich habe schon so viel erlebt, neues gelernt und nette Menschen kennengelernt. Ich bin sehr gespannt was ich in den nächsten Monaten noch so erleben werde!

Liebe Grüße

Eure Anne Lotta

12Januar
2014

Ein gebrochener Zeh, eine Zuckerstange von Jesus und viele viele Blueberrys...

Ein frohes neues Jahr meine Lieben! Mein erster Blogeintarg im Jahr 2014 kommt jetzt... Viel Spaß! :)

Einen wunderschönen guten Tag, fast 4 Wochen sind jetzt vergangen.

Fangen wir mal da an, wo ich aufgehört habe. In Kerikeri. Die letzten Tage ich Kerikeri waren sehr schön... ach was rede ich, sie waren fantastisch. Vor allem der letzte Abend!! Am Sonntag in der Kirche hatte mich der Stu, der mal in Neugraben war, zu sich nachhause eingeladen. Zum: Dinner, football, swimming und um junge Leute kennen zulernen. Mehr wusste ich auch nicht. Ich bin dann dahin gefahren und habe das erst garnicht gefunden. Ihr werdet doch merken, dass ich das Orietierungsvermögen eines Maulwurfs habe, der an der Erdoberfläche ist. Ich habe das Ziel dann doch irgendwie erreicht. Ich war um erlich zu sein unglaublich nervös, aber die Familie war ungaublich nett. Also Stu und Sarah haben zwei Söhne, dann war da noch ein Mädchen mit ihren 3 Brüdern und ein Bruder davon hatte seine Verlobte dabei. Wir waren also 10. Das Essen war super lecker und es war echt lustig mit den ganzen. Für mich hörte der Spaß dann aber auf, als ich erklären sollte wie das Regierungssytem in Deutschland funktioniert. ( Auf Englisch!!!) Naja irgendwie habe ich das dann auch überstanden. Wir sind dann alle zusammen zu einer riesen großen Wiese gegangen. Ja und dann kamen immer mehr Jugendliche. Alle zwischen 16 und 22, und halt Stu. Wir waren dann irgendwann 20 bis 30 Leute. Das lustige war, dass ich die Hälfte echt schon fast kannte. Entweder hab ich die in der Kirche gesehen oder wie zum Beispiel "Jem" in der Werkstatt bei Brad. ( Jem hat damals die Tesafilm streifen von meinem Auto abgekratzt.. wer sich noch daran erinnern kann.. ein sehr netter Mensch)

Ja und dann ging das Fußballspiel los: Was soll ich dazu sagen, also wirklich Mannchaften gab es nicht.. Ich glaube es wurde dann zu zehnt gegen zwanzig gespielt. Ich habe meine Sache ganz gut gemacht, jedenfalls wurde ich des öfteren gelobt oder es wurde geschrien: Stop the german girl!! Was kann ich zu dem Fußballspiel der Neuseeländer sagen? Also auch hier gibt es Jungs die denken sie wären Christiano Ronaldo höchst persönlich, aber auf nette Weise. Wenn sie dich dann umramen, kommen sie zurückgelaufen um dich vom Boden aufzukratzen. Naja jedenfalls hat einer der Ronaldos mit Schuhen gespielt und da die naive Anne barfuß war konnte es nur schief gehen. Also da der Zeh immernoch weh tut, ist er glaub ich echt ein bischen gebrochen.. naja jedenfalls denke ich dann immer an dieses einzigartige Fußballspiel, wenn ich meinen Zeh bewege. Irgendwann war dann Schluss und wir sind alle zusammen ins Haus. Da gab es dann Eis und Kuchen für ALLE!! Dann wurde im Pool gebadet. Die haben über dem Pool so ein Balken wo man drauf stehen kann und man sich dann immer runterschupsen kann... meistens landen dann die im Wasser die sehr klein sind.. Doof gelaufen Anne.

 Danach sind wir ins Wohnzimmer gegangen. Da haben wir uns dann alle zusammen auf den Boden gesetzt. 30 Jugendliche, Sarah, Stu und Anne in einem Raum. Ich saß neben Jem und so einem Maori Typen. ( Da habe ich mich bischen wie im Konformationsunterricht gefühlt. Denn die beiden haben die ganze Zeit irgendein Quatsch gemacht und Sara hat die ganze Zeit versucht sie Ruhig zu bekommen: Psssst! ) Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass der Abend nicht schöner werden kann. Da habe ich mich geirrt. Es fing damit an, dass ein Mädchen auf der Gitarre gespielt und dazu gesungen hat. Danach hat ein anderes Mädchen auf einer Harfe gespielt und auch dazu gesungen. Ich habe noch nie jemanden life auf einer Harfe spielen hören.. es war unglaublich. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich nur: Ich möchte diesen Moment jetzt bitte anhalten! Danach wurde dann gebetet. Jeder sollte ein paar Sätze sagen. (Ich habe mich auch getraut was zu sagen) Am meisten hat mich beeindruckt, dass die Jungs ihr Smartphone beiseite gelegt haben, ihre Capy vom Kopf genommen haben und dann gebetet haben. Manche haben auch für mich und meine Reise gebetet. Ich war sprachlos! Ja und dann war schon alles wieder vorbei. Schniiief! Auf dem Rückweg bin ich dann noch schnell bei Xenia vorbei gefahren, wir hatte viel zu bequatschen und so war ich dann "erst" um 12 zuhause. Kerianne hatte sich schon ein bischend Sorgen gemacht. Es war ein soooooo wunderschöner Abend!

Ja und am nächsten Tag sah die Welt dann ganz anders aus. Ich musste Abschied nehmen, und das war wirklich nicht schön. Die Kinder wollten mich garnicht gehen lassen. Chloe hat mich immer wieder gefragt ob ich nicht länger bleiben könnte. Ich war echt unglaublich traurig. Denn diesmal wusste ich nicht, ob ich sie wieder sehen werde.

So Themawechsel: Ich wollte nach Tauranga! (Bay of Plenty) Zur Autofahrt: Es war der Horror! 8 Stunden Autofahrt, 2 Stunden Stau in Aukland. Irgendwann um 8 Uhr abends, als ich eine Stunde durch Tauranga gefahren bin und die Straße gesucht habe, war dann Kurzschluss bzw der Akku war alle von Anne. Finito - Ende - Schluss aus Micky Maus! Ich bin rechts rangefahren und durch Zufall auf einem Parkplatz von einem Friseur Salon gelandet. Da ist die kleine, hilflose Anne dann rein und da bin ich dann auf Engel 3, 4 und 5 getroffen. Die haben sich dann wie Hühner auf mich gestürzt, mir Wasser angeboten, die Straße gegoogelt, die Wegbeschreibung ausgedruckt und auf mich eingeredet. Engel 4 ist dann mit ihrem Auto vor gefahren und Ich hinter her. Und 5 Minuten später war ich da.

Ja ich war dann in Tauranga, bei Louise und Kevin. Die beiden haben einen Sohn Clode (18) und eine Tochter, die jedoch in Aukland studiert. Außerdem wohnt die Mutter von Louise ( Annie) auch da. Die Familie hat ein riesen großes Haus, ein Pool und ein großes Trampolin. Meine Aufgaben waren das Haus zu saugen, Annie beim kochen helfen und ich durfte mich wieder als Fensterputzer beweisen. Und ich kann nur nochmal sagen: Zum Glück bin ich 2 Meter groß und muss mich nicht auf wacklige Leitern stellen, die lebensgefährlich sind. Und dann stand schon Weihnachten vor der Tür. Am 24. kam Mittags noch ein Typ aus Holland, der Nils. (Der sieht aus wie dieser berühmte Baseballspieler "Dirk Nowitszki" oder so) Wir haben abends dann noch ein BBQ gemacht und Kevin hat versucht mir und Nils Bridge (Kartenspiel) beizubringen. Am 25. morgens sind wir dann erstmal um 8 Uhr in die Kirche. Da Louise und ihr Familie aus Südafrika sind, war der Gottesdienst auf ähm .. " Südafrikanisch"... kann man das so sagen?? Naja ihr wisst was ich meine. Jedenfalls habe ich somit nicht wirklich was verstanden, obwohl manche Wörter sehr ähnlich sind, wie im deutschen. Jedenfalls hat der Priester dann über Zuckerstangen geredet und meinte, dass die rote Farbe der Zuckerstangen ein Simbol für das Blut von Jesus ist... ja gut kann man glauben, muss man aber nicht. Wir sind dann zurück gefahren, den Weihnachtsmann haben wir aber leider verpasst, denn die Geschenke lagen schon unter dem Baum. Ich habe auch etwas bekommen, was mich sehr sprachlos gemacht hat. Ich habe mich echt gefreut! Und da Chloe mir auch eine Weihnachtskarte geschrieben hat, hatte ich echt einiges zum auspacken. Dann wurde alles für das große Essen vorbereitet, und um 2 kamen dann noch zwei weitere Besucher. Peter mit seinem Sohn Max. Peter lebte vor 20 Jahren in Deutschland und hat mich so mit: Hummel Hummel begrüßt! Ja beim Essen wurde dann deutlich, dass Louise ein bischen zu viel getrunken hatte.. Sie versuchte die ganze Zeit, mich mit Max zu verkuppeln. Sie hat mir ungefähr hundert Mal erzählt, dass er ja Pilot sei und wieder zurück nach Deutschland möchte. Die anderen alle fanden das toatl lusutig, mir war das einfach unglaublich peinlich! Es war trotzdem ein schönes Weihnachten!

Das Haus Der Pool Mein Zimmer! :)    Ich habe den Tisch gedeckt :)

Die Zeit in Tauranga war echt schön. Ich bin einmal mit Louise spazieren gegangen und da hat sie mir erzählt, wie sie aus Südafrika geflohen sind und wie das Leben dort ist. Das war zum einen unglaublich schrecklich was sie mir da erzählt hat, aber auch echt interessant. An einem anderen Tag bin ich auf den Mount Manganui gestiegen. Super Ausblick!

Der Hafen! Schöner Ausblick! Der Wanderweg! Der Berg

 

Ja und eine Woche später am 26. 12 ging es dann weiter. Und diesmal lief die Autofahrt super. Da musst ich Brad echt mal ein Kompliment machen! Gut gemacht! ;) 5 Stunden dauerte die Fahrt nur, obwohl ich paar mal Rast gemacht habe.

Am Lake :)  

Und dann bin ich in Levin angekommen. Bei der Blueberry Farm von Jo und Maggie. Die Beiden sind vor 8 Jahren von Deutschland hierher gezogen und sind Künstler. Jo kümmert sich um die Blueberrys (Ist somit mein Chef) und malt Bilder. Und Maggie kümmert sich um den Laden. Sie verkaufen nicht nur die Beeren, sonder auch Hütte und Schmuck, den Maggie selber macht. Dann sind hier auch noch drei andere Wwoofer. Felix (24) und Christin (20) aus Lüneburg und Elisa (28) aus Marseille. Elisa und ich verstehen uns richtig gut und es ist immer sehr lustig mit ihr. Ich bin auch mit ihr in einem Zimmer. Wir Wwoofer haben zusammen eine Wohnung. Maggie kauft für uns ein, aber dann müssen wir selber kochen. Und so lerne ich viel von der Französischen Küche. (Elisa kocht so super gut!! ) Zur Arbeit: Am Anfang habe ich picking gemacht, aber jetzt mache ich hauptsächlich sorting. Also ich sortiere die Blueberrys, in drei verschiedene Körbe: Good, Seconds and Rubbish. Die Seconds benutzt Maggie dann zum Marmelde machen oder sie backt Blueberrymuffins, die UNGLAUBLICH lecker sind! Hier arbeiten auch noch Seasonworkers. Maggie, Peter und Andrew picken und Ann macht mit uns salting. Die Arbeit macht echt Spaß. Obwohl Jo gerne Witze über mich macht ( wenn ich zum Beispiel die Einkaufsliste schreiben soll und er meine Rechtschreibfehler entdeckt) und ich versuche mich irgendwie immer zu verteidigen, dass geht dann aber irgendwie immer schief. Ich muss am Tag 5h arbeiten. Wenn ich länger arbeite bekomme ich Geld. Und da Brad immer unglaublich durstig ist, ist das ganz praktisch! Ich falle abends dann immer totmüde ins Bett.

Die Plantage Da sortieren wir die Blueberrys sorting Elisa :) Anne beim sorting Viele viele Blueberrys  beim picken :)

Und dann an einem Tag stellte sich dann aufeinmal raus, dass am Abend ja schon Silvester ist. Hier auf der Farm hat man überhaupt kein Zeitgefühl, da man fast jeden Tag das gleiche macht. Die Tochter von Jo und Maggie: Janes (28) und ihr Mann: Alex haben uns dann mit zu einer Geburtstag/Silvester Feier genommen. Draußen an einem See, mit Lagerfeuer und Liveband. Es waren hauptsächlich Erwachsene mit ihren Kindern da. Die Erwachsenen waren sehr schnell sehr betrunken und so wurde man des öfteren angelallt oder man philosophierte über Sternenbilder. ( Der Sternenhimmel sah aber wirklich unglaublich aus! ) Eine Frau hat mir erklärt, während ich sie ein wenig stützen musste, dass man ja in Neuseeland dass Sternenbild: Schütze auf dem Kopf sieht. Da wurde mir so richtig bewusst, dass ich ja echt am Ende der Welt bin. Naja ein Kiwi hat dann versucht den ganzen Abend sich an Elisa ranzumachen, das wäre ja eigentlich ja garnicht so schlimm gewesen, aber der nette Herr war 65 Jahre alt und Elisa war dass dann irgendwie zu alt. Naja jedenfalls musst ich ihr dann manchmal helfen. Und wenn wir uns dann mal nicht vor dem Kiwi verstecken mussten tanzen wir zu "Summer of 69". Und um 12 gab es dann sogar noch ein kleines Feuerwerk!

HAPPY NEW YEAHR!! Die Party :)

Am 1.1.14 hatten wir dann frei. Elisa und Ich haben dann bischen in der Wohnung rumgetanzt und sind dann ins Kino gegangen: Hobbit II.

An den nächsten Abenden wurden wir immer von Janes und Alex zu den nachhause eingeladen. An einem Abend gab es Chili, wo Anne vor lachen fast vom Stuhl gekippt ist, weil Felix sich zu viel Tabasco ins Chilli getan hat und Anne bei Monopoly gewonnen hat. ( Lasse: die hellblauen Straßen sind einfach die Besten) An einem anderen Abend gab es dann Pizza aus dem eigenen Steinofen. An dem Abend habe ich dann auch ganz viel mit Cornelius(8 Monate), dem Sohn von Janes und Alex, gespielt und "geredet". Alex meinte nur: Da hat Anne endlich jemanden gefunden der auf ihrem Niveau ist. Haha :)

An einem Tag hat uns Jo mitgenommen zu den Schafen ( mittlerweile sind die aber alle verkauft). Maggie und Jo haben einen Gummiring über den Schwanz von einem Lämmchen gemacht, damit man ihn nicht abschneiden muss. Diese Methode tut den Lämmchen auch garnicht so sehr weh. Anne wurde dann hellhörig, als Jo erzählt hat, dass diese Methode auch bei der Kastration der Schafe benutzt wird. Jo sagte dann nur: "ER fällt dann einfach ab."

 

Am Freitag (10.1.14) gab es am Abend eine Crepeparty. Es war der letzte Abend für Elisa und so kamen Janes, Alex und Cornelius vorbei. Mit dabei war auch noch deren Aupair: Rebecca aus Göttingen.

 Rebecca, Felix, Christin, Elisa, Ich, Alex, Constantin, Janes

Ja und am Samstag musste ich dann Elisa "Good Bye" sagen und das geht mir langsam echt auf den Geist. Das ist echt ein großer Nachteil, wenn man rumreist. Man lernt so viele nette Leute kennen... Und dann: Tschüss! Aber wir wollen und nochmal treffen, wenn Elisa sich ein Tatoo stechen lässst. Sie braucht seelischen Beistand.

Jedoch war der Samstag auch ein guter Tag da ich "befördert" wurde: Zur PYO Managerin. Das bedeutet: PYO = Pick your own. Da kommen dann Leute vorbei und wollen ihre eigenen Blueberry pflücken. Ich gebe ihnen dann die Körbe, zeige ihnen wo sie picken können, wiege das was sie gepickt haben und kassiere das Geld. Mir macht das sehr Spaß, da ich dann immer sehr viel mit den Menschen rede. Jo meinte schon: Anne du kannst den Laden hier alleine schmeißen! Also Leute, da habe ich dann wohl meine Berufung gefunden. Ne Spaß beiseite, das alles hier ist immer sehr Wetterabhänging. Wenn es regnet sind die Blueberrys zu soft und wir können sie nicht picken.

Naja wenn ich dann mal nicht Blueberrys sortiere... ( Ich mach das echt meisten 8h am Tag), lasse ich mir Ohrlöcher stechen, lese oder rede ganz viel mit Elisa... naja jetzt nicht mehr.

Was kann ich sonst noch so erzählen... Mir geht es hier sehr gut! Mein Eglisch wird von Tag zu Tag besser ( Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen "much" und "many"). Meine Träume werden von Tag zu Tag kurioser und ich vermisse meine Familie und meine Freunde von Tag zu Tag mehr. Aber so ist das :)

So das war jetzt eine sehr starke Zusammenfassung, das Blogschreiben wird von Monat zu Monat schwerer! Ich hoffe euch geht es allen gut!

Eure Anne

P.S. Wer sich die Frage stellt wie mein Alkoholkonsum an Silvester war? Hier die Antwort: Ich habe ein Bier getrunken und 5 Blueberrymuffins gegessen. Vernüftig wie immer "Hust".

P.P.S: Vielen Dank für eure Weihnachts/Neujahrs Emails, dem Brief und den Beiden Paketen!! :)

DANKE!!

15Dezember
2013

Wie mein Albtraum aufeinmal Wirklichkeit wurde und ich vor einem Huhn davon laufen musste....

 Wo fange ich an... am besten von vorne:
Am Samstag (30.11) bin ich von Nina aufgebrochen. Zu meiner 3 tägigen geplanten Campingtor. Zuerst war ich bei der Matai Bay an einem wunderschönen Campingplatz. Erster Campingplatz Maitai Bay
 Am Sonntag bin ich dann durch Kataia gefahren zum nächsten Campingplatz. Raetea Forest.
Raetae Forest :) Meine Badewanne
Dann am Montag als ich grade den neu gekauften Gaskocher und das neue Zelt (16$)  in meinem Rucksack verstaut habe klingelte mein Handy... Der liebe Max war am Telefon. Er und Luca wollten eine Wanderung machen. Für diese Wanderung benötigt man aber ein Auto um dahin zukommen. Und Anne hatte zufällig ein Auto ;) Und da sich Luca, Max und Anne ganz gut verstehen, hat das dann ja gepasst. Nachdem Max und Anne dann üngefähr 5 mal hin und her telefoniert haben, hatten wir dann einen Plan und ich machte mich dann auf den Weg. Ich habe die Beiden dann in Pahia getroffen. ( Unser Plan war mit der Fähre von Opua nach Russel zu fahren und dann am Dienstag den "Cape brett hut " Walk zumachen. Am Dienstag hinlaufen und Mittwoch zurück) Brad und Anne sind dann das erste Mal Fähre gefahren... nun ja um die folgende Geschichte  kurz zu fassen, benutze ich jetzt Stichpunkte:
  • Max, Lucca und Anne im Auto, mitten im nirgendwo
  • Max und Luca diskutieren wo wir schlafen: Campingplatz oder verboten am Strand
  • Nach der Disskusion ist Max am Steuer
  • Aufeinmal fährt das Auto nicht weiter ....... MITTEN AM BERG
  • Max und Luca versuchen Auto zu drehen und wieder "anzurollen"
  • Anne läuft in Flip Flops los um Hilfe zu suchen
  • Es wurde dunkel
  • Es wurde richtig dunkel
  • Dann ist Anne im "Ort" (paar Häuser) angekommen und ging zum ersten Haus
  • Besitzerin holt erstmal das Gewähr raus
  • Gewährfrau schickt mich zum nächsten Haus - da wohnt ein Peter, der sich mit Autos auskennt
  • Anne läuft zum nächsten Haus und sucht erstmal 10 Stunden die Eingangstür
  • Da trifft sie auf Peter. Der zweite Engel den Anne während ihrer Neuseelandreise kennengelernt hat
  • Engel Nummer 2, die Frau von Engel Nummer 2 und Anne fahren mit dem Auto zu Brad, Luca und Max
  • Engel Nummer 2 hantiert ( mit Taschenlampe) am Auto rum
  • Anne ging es nicht so super, es war einfach DER Albtraum
  • Nach gefühlten 8 Jahren findet Engel Nummer 2 den Grund
  • Der Grund: Als Anne vor zwei Wochen den Tank leer gefahren hat, ist Dreck in den Filter gekommen. Dadurch ist der Filter verstopft und kein Tank gelang mehr in den Motor
  • Engel Nummer 2 "repariete" Brad übergangsweise
  • Max probierte das Auto anzumachen
  • Brad spran an
  • Anne war überglücklich
  • Max, Luca und Anne fuhren zum Campingplatz (Max hat die Disskusion gewonnen), bauten die Zelte auf und fielen tot müde ins Bett. (Mit vollgenden Gedanken: WIE UM HIMMELS WILLEN SOLLEN WIR MORGEN DIE 8 STÜNDIGE WANDERUNG SCHAFFEN)

So ja das war die Geschichte... Am nächsten morgen bin ich nochmal zum Engel Nummer 2 und habe mir das mit dem Filter nochmal ganz genau erklären lassen, damit ich dem Brad in Kerikeri das genau erklären kann. Max hat mich außerdem noch beauftragt herauszufinden wie das Wetter werden wird. So und dann stelle sich heraus, dass es die nächsten Tage seeeehr doll regnen wird. Engel Nummer 2 riet mir von der Wanderung ab - es sei zu gefährlich. Und da Max, Luca und Anne sehr vernünftig sind, sind wir dann zurück gefahren. ( Zwar ohne den Campingplatz zu bezahlen... aber da kam halt keiner der Geld wollte. Naja wir haben auch sehr schnell alles eingepackt.) Wir haben dann in Opua gefrühstückt.

Der Max
Dann sind wir nach Kerikeri gefahren. Dort haben wir dann Xenia getroffen. ( Das war mega schön sie wieder zusehen). Anne ist dann zur Werkstatt gefahren und durfte Brad (den Menschen) wiedersehen. Ich habe mich natürlich sehr gefreut... ;) Er hat mir dann UMSONST einen neuen Filter eingesetzt, obwohl das ja meine eigene Schuld war. Aber so sind halt die Brads. Mit meinem Auto ist jetzt wieder alles gut und Ich bin sehr froh, dass ich für das Problem verantwortlich war und ich nicht einfach ein schrottes auto gekauft habe.  Danach bin ich zu Papa Luc gefahren (ein Freund von Kerianne). Bei ihm haben Max und Luca 1 Monat gewwooft). (Max und Luca waren schon da)  Dort habe ich dann von Dienstag auf Mittwoch geschlafen. Die Familie ist unglaublich nett. Wir haben Abends Karten gespielt und ich habe Butter gemacht.
Die Garage bei Papa Luc Da haben wir geschlafen
Am Mittwochnachmittag bin ich dann zu Kerianne gefahren. Das war wie nachhause kommen! Hier sind noch 4 andere Wwoofer. Da haben wir einmal Sarah und ihren Freund Jonny. Und Jonny ist genau so wie man sich einen Jonny vorstellt. Dann sind hier noch Till ( BVB Fan ) und Leonie ( sie backt genauso gut wie ich) aus Dortmund. Kerianne war mit ihren Kindern in Aukland uns so war sie noch garnicht da, als ich angekommen bin. Aber dann hörte ich aufeinmal: Anne is back, Anne is back. ( Die Kinder haben mein Auto gesehen)
Gute Nacht alle mal zusammen bekommen Lissy, Chloe, Sam, Jo und Ich Ethen und Anne ( Jonny im Hintergrund) Sarah
Es ist mal wieder unglaublich toll hier. Jeden Tag ist etwas los. Hier an ein paar Geschichten:
An  Nikolaus haben Leonie und Ich gebacken... siehe Fotos. (Das war aber nicht unsere Schuld... Kerianne hat den Teig verändert und so musste es dazu kommen).
Da war der teig schon total bröckelig Das dritte Blech war eindeutig zu lange drinn In der Box war der angebrannte Rest
An einem Tag sollte ich die Hühner in den Stall bringen. Zwei habe ich schon in der stall gebracht. Dann hat Anne ein Huhn hochgehoben und das hat Anne dann in den Finger gepickt. Ich habe es dann wieder auf den Boden gelassen und dann fing das Huhn - wohl eher MONSTERHUHN - mich an zuverfolgen. Es hatte die Augen auf mich gerichtet und ist mir die ganze Zeit hinterher gegangen. Und als ich schneller gelaufen bin, ist das Huhn auch schneller geworden. Ich wusste garnicht dass Hühner so schnell laufen können. Ich hatte echt Angst. Naja, dadurch habe ich es dann aber auch geschafft das Monsterhuhn in den Stall zu bringen.  Ich habe mich dann aber an die anderen 2 Hühner nicht mehr rangetraut. Dann bin ich ganz stolz zu Kerianne und meinte, dass 3 von 5 Hühner im Stall sind und sie meinte dann nur: Anne ich habe 10! Jagut, da war ich ja eine Große Hilfe.
An einem Samstag haben wir wieder Frispee mit der Familie von Papa Luc gespielt und an dem Montag musste ich mich dann wieder von Max und Luca verabschieden. Die wollen jetzt durch Northland reisen und wandern.
Am 3. Advent war ich in der Kirche und dann wurde ich von einem der Kirchenmitglieder angesprochen (Stu). Folgende Unterhaltung fand statt: (übersetzt auf Deutsch)
Stu: Kommst du von hier?
Anne: Ne, aus Deutschland.
Stu: Wirklich? Wo genau denn aus Deutschland, denn ich war mal für einen Monat in Hamburg.
Anne: Echt? Ja ich komme aus Hamburg. In welchem Teil warst du denn?
Stu: Neugraben
Anne: Bitte was?
Stu: Neugraben
Anne: Echt?
Stu: Ja, aber lange her. 1986 oder so.
Anne (sprachlos): Aha
Dann nach dem Gottesdienst hat mich noch einer der ältesten Gemeindemitglieder angesprochen, als ich ihm auch erzählte, dass ich aus Deutschland komme, fing er aufeinmal an deutsch zu reden. Er erklärte mir, dass er im zweiten Weltkrieg für Holland gekämpft hat und dadurch ein paar Brocken deutsch gelernt hat. Nach dem Krieg hatte er nichts mehr und ist dann mit seiner frau nach Neuseeland um den Krieg zu vergessen. Ich war sehr beeindruckt.
 
Wenn ich dann mal nicht Kekse verbrennen lasse, von Hühnern verfolgt werde oder in der Kirche angesprochen werde, versuche ich Chloe mit ihrem Schwarm zu verkuppeln, singe mit Sam One Direction-Lieder, lese Ethen Gute Nacht Geschichten vor, werde von Lissy abgeleckt (sie denkt manchmal sie ist ein Hund) oder tanze mit Jo im Wohnzimmer zu Stevie Wonder. Und abends wird dann mit Kerianne Boardwalk Empire geguckt. Bis spät in die Nacht.
Sam, Lissy und Jo Sam hört bischen deutsche Musik
Am Montag habe ich Till und Leonie dann zur Bushaltestelle gefahren und musste mal wieder Lebe wohl sagen - das ist der einzige Nachteil an dem rumgereise!! Aber wir drei wollen uns wiedersehen!
Das war es jetzt auch erstmal wieder. Ich hoffe ihr habt alle eine schöne Weihnachtszeit.
Liebe Grüße Eure Anna Banana (so nennt mich Kerianne immer)
 
P.S. Also ich arbeite hier natürlich auch. Ich mach hauptsächlich die Hausarbeit. (Geschirr spülen, Saugen, Wischen, Wäsche legen)  Abends darf ich immer kochen. Ich habe schon mit Kerianne Nudeln gemacht, also nicht aus dem Laden eingekauft, sondern selber Teig gemacht! Und dann haben wir zwei riesen große Bläche Lasagne gemacht. :)
 
29November
2013

Hello! Bonjour! Ahoj! und Hallo!

Hello! Bonjour! Ahoj! und Hallo!
Ich war jetzt seid dem 17.11 bei Nina. Nina hat noch eine Tochter: Summer (17), die verrückt nach Nutella ist. Nina war sehr gestresst wegen dem Umzug und wird dann gerne auch mal lauter, ist dann aber 10 Sekunden später wieder unglaublich fürsorglich. Nina trinkt aber auch gerne mal das ein oder andere Bier am Tag. Ich war hauptsächlich fürs kochen verantwortlich. Ich habe aber auch die Planzen gegoßen, habe Bonny ( den Hund), Tiger und Smoke ( die Katzen), zwei alte Hühner und 100 Enten gefüttert. Nina hat außerdem noch zwei Pferde. Am Montag, als ich angekommeb bin waren hier noch zwei andere deutsche Wwofer. An (19) und Luis (18). Ich versuche mal die letzten Wochen zusammen zufassen, weil ich erlebe hier ziemlich viel!
Am Mittwoch, zum Beispiel, hatten wir drei Wwoofer unseren freien Tag und sind nach Kataia gefahren. ( Mit meinem Auto) Als wir dann auf dem Rückweg waren hat mein Auto aufeinmal nicht mehr auf das Gaspedal reagiert, zum Glück war neben der Straße ein Seitenstrefen und so konnte Anne da noch schnell hinrollen. Ich habe dann noch ein paar Mal versucht das Auto anzumachen, aber NIX! Ich dachte, dass es eigentlich nicht am Tank liegen konnte, denn der Zeiger war noch nicht ganz unten, nur kurz davor... Wir sind dann trotzdem zur Tanke gegangen. Ich musste dann erstmal ja einen Kanister kaufen und die Verkäuferin war dann so nett und hat mir den Tipp gegeben, dass der Kanister beim Laden auf der anderen seite billiger ist. Wir sind dann rüber und ich habe einem Verkäufer mein Problem geschildert. ( Ich wusste halt immernoch nicht wirklich was das Problem war) Dann hat der Verkäufer - ne wohl eher Engel - gesagt, dass er mal mit zu meinem Auto kommt und sich das anguckt. Wir sind dann mit seinem Auto zum Tatort gefahren. Da hat er auch erstmal versucht das Auto zu starten, als das nicht ging, hat er Tank nachgefüllt, und ZACK der liebe Brad erwachte wieder zum Leben. Der Engel meinte dann auch, dass es am Tank lag und das mein Tankzeiger einfach ein bischen verstellt ist. Mir ist ein riesen großer Felsbrocken vom Herzen gefallen. Der Engel wollte dann noch nicht einmal Geld haben, was Anne aber natürlich nicht akzeptieren konnte und so habe ich ihm ein Scheinchen in die Hand gedrückt. Ich habe mich ca 100 mal bedankt. Und danach ging es erstmal direkt zur Tanke und es wurde getankt! Wie es sich gehört, wenn der Tank alle ist. Wenn ich mal nicht auf der Straße liegen bleibe gehe ich hier auch jeden Tag im Fluss schwimmen, der 2 min von hier entfernt ist. TRAUMHAFT!
Panorama Bild ( Foto von Luis)
Dann ist An am Donnerstag schon gegangen. Am Freitag war ich mit Summer, Luis und Lea (eine Freundin von Summer) im Kino - Catching Fire. Zum Glück ist Summer ähnlich verrückt wie ich, wenn es um Filme geht und so haben wir beide dann auch des öfteren zusammen geweint oder geschrien. ;) Am Wochenende ist Nina mit Summer aufs Justin Bieber Konzert nach Aukland gefahren. Also wurde am Freitag Abend nochmal schön der Justin Bieber Film geguckt ;) Haha. Luis und ich sollten das Wochenende über dann auf das Haus aufpassen und die Tiere füttern. Das hat auch alles gut geklappt!
Luis habe ich dann am Montag wieder in sein Hostel gefahren. Er wollte zurück zu An. Da Nina viel Hilfe beim Umzug braucht, hat sie sich zwei neue Wwoofer "besorgt". Thibault (20) aus Frankreich und Peter (32) aus Tschechien. Die beiden sind dann Montag angekommen. Beim Lunch habe ich dann auch erstmal von Peter ein Vortrag über " die wahre Liebe" bekommen. Ich war etwas stutzig - Nina war begeistert. Es wurde dann zur Gewohnheit, dass es bei den Essenszeiten tiefgründige Vorträge gab. Aber es gibt halt viel zu diskutieren, wenn vier Kulturen aufeinander treffen! (Ich spreche hier außerdem rund um die Uhr Englisch...)
Durch Thiabult und Peter kam Nina auch endlich mal vorwärts mit ihrem geplanten Umzug und so wurde dann am Dienstag ( am Freitag wollte Nina umziehen) der erste Karton gepackt. Jawohl! Am Dienstag waren Summer und Ich dann nochmal mit ihrem Pferd im Fluss baden. Summer brauchte noch Erinnerungsfotos, denn sie ist Mittwoch schon ausgezogen und so musste ich ihr "Lebe wohl" sagen. Schniiieef!
 Das ist Summer ;)
Der Mittwoch und der Donnerstag waren dann sehr stressig, denn am Freitag sollten die Möbelpacker kommen und es war noch nicht wirklich was geschafft. Und so kam es dazu, dass Nina des öfteren ihre 5 Minuten bekam und dass sie das Wort mit "F" benutze. Peter musste dann immer lachen, und die kleine Anne, die Schimpfwörter nicht mag, hielt sich dann die Ohren zu! Heute, am Freitag, als die Möbelpacker kamen, war natürlich alles ziemlich stressig. Aber Thibault, Peter und ich hatten trotzdem unseren Spaß und haben viel gelacht.  Außerdem habe ich mit einem der Möbelpacker noch ein Handstandduel gemacht.
Die letzten Tage waren mit Peter und Thiault unglaublich toll. Thiabult ist einer der lustigesten Menschen die ich kennengelernt habe (vorallem mit seinem französichen Akzent)  und Peter ist einfach einer von den Guten.. Er möchte den Menschen helfen, ohne etwas zurück zubekommen. Heute Abend waren wir dann alleine hier im alten Haus, wähernd Nina mit Thibault zum ersten Mal in ihrem neuen Haus schläft.  Somit musste ich mich dann vorhin von Nina verabschieden. Ich hab von ihr sogar noch eine Kette geschenkt bekommen.Ich habe in den 2 Wochen bei Nina unglaublich viel dazugelernt. Zum Beispiel hat mir Nina an einem Abend bischen Selbstverteidigung beigebracht. (Falls sie mal mit ihrer Knarre nicht in der Nähe ist) Oder an einem Tag, während die Kartoffeln im Backofen waren, hat sie sich auf den Boden gelegt und geschrien um mir zu zeigen, wie man sich von Trauer und Schmerzen befreit.  Aber vorallem hat Nina mir gezeigt, wie man kocht ohne Lebewesen zu vergiften.
Peter und Ich haben dann noch am Abend viel gerdet - mal wieder. (Er hat mir wieder wichtige Dinge mit auf den Weg gegeben) Dann haben wir gemerkt, dass keine Matratze mehr im Haus ist. (Außer die Matratze für mein Auto) Und so muss Peter jetzt auf dem Boden schlafen. Und somit habe ich das erste Mal gehört, dass der sanftmütige, weise und relaxte Peter das Wort mit "F" benutze!
Morgen früh werde ich mich dann auf den Weg machen und für 3 Tage campen gehen und somit auch das erste Mal in meinem Auto schlafen. (Eine Matraze habe ich von Nina bekommen) Dann am Dienstag möchte ich nach Kerikeri fahren und Kerianne besuchen und bei ihr wwoofen. Xenia, Luca und Max sind auch in Kerikeri und so werde ich mich mit den auch mal treffen! Ich freue mich schon!
So das war jetzt mal ein bischen ausführlicher! Mir geht es geistig und gesundheitlich sehr gut!Ich möchte mich noch für eure ganzen lieben Kommentare und Gedichte bedanken!  Es macht mir immer sehr viel Spaß diese zu lesen! Ich melde mich bald wieder!
Eure Anne

25November
2013

Weihnachtsgefühle

Heute stand ich mit Top, kurzer Hose und Flip Flops im Warehouse (Einkaufsladen). Auf der einen Seite stand eine Frau und hat sich die Bikinis angeguckt und auf der anderen Seite hat ein Mann Fleisch fürs BBQ eingekauft. UND DANN kam aufeinmal "Last Chrismas" aus den Lautsprechern. Trotz dieser unglaublichen skurrilen Situation, bekam ich bischen ein Weihnachtsgefühl. So jetzt muss auch wieder los und mich mit Sonnencreme eincremen, ich will ja keinen Sonnenbrand bekommen ;) Tschaui!

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